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 Erweitere Kräuterliste

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Lawren

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BeitragThema: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 6:54 pm

DER UNSPRÜNGLICHE POST STAMMT AUS DEM ALDOR FORUM UND
WURDE VON SHIRANAH ERSTELLT! ICH HABE NICHTS DAMIT ZU TUN UND POSTE IHN NUR, DAMIT
WIR HIER DIE KOMPLETTEN KRÄUTERLISTEN HABEN, DIE ES GIBT!

___________________________________________________________________________________________

Hier nun eine überarbeitete Version für alle Nicht-Nachtelfen und Freunde kurzer Stichpunke.
Danke an dieser Stelle an Anrel.

"Heilkräuter Azeroths
- Band I: Kalimdor und die Östlichen Königreiche"

Darunter findet sich in etwas kleinerer, filigraner Schrift die Anmerkung:
"Verfasst von Yelenna gemäß der Erstausgabe der ehrenwerten Damen Shiranah und Sendyra. Gedruckt vom Verlag 'Die Aldor'."

Auf der ersten Seite findet sich ein Inhaltsverzeichnis, das alle behandelten Pflanzen in alphabetischer
Reihenfolge auflistet und ihre Anwendungsgebiete in Kurzform beleuchtet.


Arthas' Tränen - despressive Verstimmungen
Beulengras - krankhafte Hautveränderungen
Blassblatt - Vergiftungen
Erdwurzel - Kreislaufschwäche und Erschöpfung
Flitzdistel - Magenbeschwerden und Durchfall
Friedensblume - Unruhe, leichte Schmerzen
Golddorn - Entzündungen und Infektionen
Goldener Sansam - starke Unruhe, Schock- und Angstzustände
Khadgars Schnurrbart - Geburtshilfe
Königsblut - mangelnde Durchblutung
Maguskönigskraut - Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche
Pestblüte - Immunschwäche
Schwarzer Lotus - starke Schmerzen
Silberblatt - Entzündungsprävention
Sonnengras - Brandwunden
Traumblatt - Schlafstörungen
Wilddornrose - starke Blutungen
Wildstahlblume - Knochenbrüche
Winterbiss - Fieber
Würgetang - Atemwegserkrankungen

Auf den folgenden Seiten finden sich zu jeder der genannten Pflanzen weiterführende Hinweise zum natürlichen Standort und genaue Informationen zur Verabreichung. Außerdem wurde zu jedem der Kräuter eine detailgetreue, farbige Skizze beigelegt, um Verwechslungen auszuschließen.


Zuletzt von Lawren am Di Nov 20, 2012 7:11 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 6:55 pm

Arthas' Tränen

Wirkung:
- psychoaktiv
- stark stimmungsaufhellend
- vertreibt Depressionen

Vorkommen:
- extrem selten
- wächst nur in den dornendurchwachsenen Höhlen im südlichen Brachland

Anwendungshinweise:
- eine einzelne Blüte zu einer Tasse Tee aufkochen
- Achtung! Bei zu häufiger Anwendung oder falscher Dosierung kommt es rasch zu Abhängigkeit.


Beulengras

Wirkung:
- beruhigt und regeneriert die Haut
- hemmt äußere Entzündungen
- bessert allergische Reaktionen (z.B. auf Insektenstiche oder verschiedene Pflanzenpollen)

Vorkommen:
- schattige Standorte
- bevorzugt an alten Mauern, Hauswänden und in Ruinen

Anwendungshinweise:
- ganze Pflanze eine Stunde vor der Behandlung in sauberes Wasser einlegen, dann das aufgeweichte Kraut in ein dünnes Leinentuch wickeln und dieses auf die betroffene Körperpartie legen, bis es die Feuchtigkeit komplett an die Haut abgegeben hat
- kann für häufige, unkomplizierte Nutzung auch zu Salbe verarbeitet werden
- mehrmalige Verwendung unbedenklich


Blassblatt

Wirkung:
- universelles Gegengift gegen zahlreiche natürliche Gifte (Schlangen- und Spinnenbisse, Skorpidstiche, Giftpflanzen)
- setzt die Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper in Gang

Vorkommen:
- sehr weit in verschiedenen Gegenden mit fruchtbaren Böden und ausreichend Sonnenschein verbreitet
- Süden: tropische Gebiete, Norden: sonnige Wiesen an den Gebirgsrändern, selten in verderbten Gegenden
- durch niedrige, kriechende Wuchsform sehr schwer zu sehen

Anwendungshinweise:
- Einlegen in reines Wasser oder Verkochen der Blätter mit einer Probe des Gifts, entstehender Sud wird dem Vergifteten zu trinken gegeben
- Achtung! Die Gabe dieser Pflanze kann Durchfall verursachen. Bei dehydrierten oder stark geschwächten Personen sollte sie vermieden oder zumindest mit Einnahme von Flitzdistel kombiniert werden.


Erdwurzel

Wirkung:
- regt den Kreislauf an
- mildert Erschöpfung und Müdigkeit

Vorkommen:
- an Berghängen
- in Tälern am Rand von Hügeln

Anwendungshinweise:
- vor der Verarbeitung die harten, verholzten Teile am besten einen Tag lang einweichen
- Wurzeln zerstampfen und mit heißem Wasser zu Tee aufbrühen (feingemahlene Pflanzenteile können mit getrunken werden)


Flitzdistel

Wirkung:
- lindert Unwohlsein und Magenbeschwerden
- hilft gegen Durchfall

Vorkommen:
- heftet sich an den Wurzeln anderer Kräuter
- häufig in symbiotischer Verbindung mit Wilddornrosen zu finden

Anwendungshinweise:
- einige Blätter des Krautes trocken im Mund zerkauen
- Einnahme alle vier Stunden wiederholen, bis Besserung eintritt


Friedensblume

Wirkung:
- entspannt und beruhigt
- in starker Konzentration mäßig schmerzstillend

Vorkommen:
- weit verbreitet
- helle, lichtdurchflutete Lichtungen und Wiesen

Anwendungshinweise:
- nur die weißen Blätter verwenden
- zur Beruhigung mit warmem Wasser zu Tee aufgießen und vor der Einnahme die Blätter aus der Tasse aussieben (bedenkenlos häufig anwendbar)
- zur Linderung von Schmerzen eine Blüte unter die Zunge des Verwundeten legen (stark konzentriert, nur bei ernsthaften Verletzungen nutzen)


Golddorn

Wirkung:
- bekämpft bereits vorhandene Wundentzündungen jeder Art

Vorkommen:
- Wiesenhügel im gemäßigten Klima
- Sumpflandschaften

Anwendungshinweise:
- mit sauberem Wasser versetzen und mit einem dünnen Leinentuch auf die entzündete Verletzung auflegen
- reizt die Wunde auf sehr schmerzhafte Weise, deshalb nur einmal am Tag benutzen
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 6:56 pm

Goldener Sansam

Wirkung:
- starkes Beruhigungsmittel

Vorkommen:
- karge oder sehr feuchte, sumpfige Gebiete in der südlichen Hälfte Kalimdors und der Östlichen Königreiche

Anwendungshinweise:
- eine Samenkapsel ungekaut verschlucken
- Achtung! Eine Überdosis kann tödlich sein. Deshalb sollte die Nutzung nur unter der Aufsicht eines Heilkundigen erfolgen.


Khadgars Schnurrbart

Wirkung:
- fördert die Wehen bei Gebärenden

Vorkommen:
- vornehmlich warme Regionen mit üppiger Vegetation
- wurde stellenweise im Hinterland und in den wieder ergrünenden westlichen Pestländern gesehen

Anwendungshinweise:
- Dosierung und Zeitpunkt der Verabreichung müssen, um Schäden für Mutter und Kind zu vermeiden, von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Heilkundigen individuell bestimmt werden


Königsblut

Wirkung:
- fördert die Durchblutung

Vorkommen:
- weit verbreitet, aber blüht nur im Frühjahr
- halbschattige Wiesen

Anwendungshinweise:
- für eine Salbe zur äußerlichen Anwendung die Blütenstände zerstampfen und einen Tag lang in Öl einlegen, dann mit Fett an*@#*en und möglichst kühl lagern


Maguskönigskraut

Wirkung:
- mildert Kopfschmerzen
- fördert die Konzentrationsfähigkeit

Vorkommen:
- schattige Plätze
- bevorzugt unter Bäumen, aber etwas abseits der Stämme

Anwendungshinweise:
- zur Linderung von Kopfschmerzen die Pflanze in ein feuchtes Leinentuch einschlagen und eine halbe Stunde auf die Augenpartie auflegen
- zur Stärkung der Konzentration die Blüten unter die Zunge legen
- Achtung! Wird die Pflanze zu häufig zur Konzentrationssteigerung verwendet, kann eine Abhängigkeit entstehen.


Pestblüte

Wirkung:
- Stärkung des körpereigenen Immunsystems

Vorkommen:
- wächst nur auf verderbtem Boden
- vornehmlich im östlichen Teil der Pestländer zu finden

Anwendungshinweise:
- Pflanze nach dem Pflücken unbedingt gründlich reinigen
- zu Tee aufkochen


Schwarzer Lotus

Wirkung:
- betäubt starke Schmerzen

Vorkommen:
- sehr selten
- wächst vereinzelt
- bevorzugt extremes Klima und karge Böden (Wüste, Ödland, Schnee)

Anwendungshinweise:
- ein kleines Stück eines Blattes unter die Zunge legen, nicht verschlucken
- Achtung! Eine Überdosis ist tödlich. Deshalb sollte die Nutzung nur unter der Aufsicht eines Heilkundigen erfolgen.


Silberblatt

Wirkung:
- wirkt desinfizierend und reinigend auf offenen Wunden

Vorkommen:
- schattige Standorte
- unter Bäumen und in Gebüschen

Anwendungshinweise:
- Stiel vom Blatt abtrennen und dieses dann zu einer Paste zermahlen, die auf frische Verletzungen aufgetragen wird


Sonnengras

Wirkung:
- kühlt und beruhigt Brandwunden

Vorkommen:
- bevorzugt trockene, warme Gebiete

Anwendungshinweise:
- die holzigen, scharfen Halme gründlich zerstoßen und mit pflanzlichen Öl zu einer Paste verrühren und einen Tag stehen lassen, dann mit Fett zu einer haltbaren Salbe an*@#*en


Traumblatt

Wirkung:
- bekämpft Alpträume und Schlafstörungen

Vorkommen:
- selten
- bevorzugt warme Gegenden und kann auch auf kargem Boden wachsen
- vereinzelte Exemplare wurden durch das dunkle Portal in die Scherbenwelt verschleppt

Anwendungshinweise:
- direkt vor dem Schlafengehen eine einzelne Blüte unter der Zunge zerdrücken
- Achtung! Überdosierung und mehrmalige Anwendungen innerhalb kurzer Zeit können zu Abhängigkeit führen. Nur einnehmen, wenn danach wirklich die Möglichkeit zum Schlafen besteht.
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 6:56 pm

Wilddornrose

Wirkung:
- kann Blutungen stillen oder zumindest verlangsamen

Vorkommen:
- recht selten
- bevorzugt in gemäßigtem Klima in der Nähe von Baumstämmen

Anwendungshinweise:
- die dornigen, trockenen Äste spalten und das Mark aus deren Innerem kratzen, unverdünnt direkt auf die Wunde oder den Verband auftragen


Wildstahlblume

Wirkung:
- stärkt die Knochen
- fördert das Knochenwachstum nach Brüchen

Vorkommen:
- Berggipfel und Felsvorsprünge an Gebirgshängen

Anwendungshinweise:
- Blüten mit warmem Wasser aufbrühen und etwa fünf Tassen des Suds pro Tag trinken
- Achtung! Knochenbrüche müssen vor der Einnahme des Tees unbedingt ordentlich gerichtet und geschient werden.


Winterbiss

Wirkung:
- senkt Fieber

Vorkommen:
- ausschließlich kalte Regionen
- oft unter der Schneedecke

Anwendungshinweise:
- frische Blätter entweder unbearbeitet kauen oder in sauberes Wasser einlegen und bei Raumtemperatur einige Tage ziehen lassen, ehe die Flüssigkeit getrunken wird (nicht erhitzen)
- Achtung! Die Anwendung dieses Krautes bei schwangeren Frauen kann Nebenwirkungen hervorrufen und sollte nur im äußersten Fall in Erwägung gezogen werden.


Würgetang

Wirkung:
- heilsam bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen

Vorkommen:
- in Salz- und Brackwasser
- wurzelt ufernah im sandigen Boden

Anwendungshinweise:
- die Pflanze etwa drei Stunden lang in reinen Alkohol einlegen, die Flüssigkeit dann durch ein Tuch filtern und in eine verschlossenen Phiole aufbewahren
- wahlweise kann das Kraut auch ausgepresst und der extrem salzige Saft mit Zuckersirup oder Honig vermischt werden
- bis zur Genesung jeden Tag dreimalig einen Teelöffel einnehmen
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 6:58 pm

SCHERBENWELT

( Von Altra )

Ich habe nach Rücksprache mit Shira eine Ergänzung für die Kräuter der Scherbenwelt geschrieben. Viel Spaß damit.

Kurzübersicht der Kräuter und deren Wirkungsweise

Alptraumranke: Schlafmittel, schmerzstillend

Blutdistel: anregend, Suchtgefahr!

Flammenkappe: Verbrennungen

Manadistel: fördert die Konzentration, verstärkt die Fähigkeit Zauber zu wirken

Terozapfen: erhöht körperliche Leistungsfähigkeit

Teufelsgras: Wundheilung

Teufelslotus: starkes Beruhigungsmittel

Traumwinde: Hautkrankheiten, Kosmetikprodukte, leichte Wunden

Urflechte: stärkt das Immunsystem

Zottelkappe: keine Heilwirkung, aber verstärkt die Wirkung anderer Kräuter

_____

Zusätzlich zu den einheimischen Kräutern wurden Pflanzen aus Azeroth eingeführt. Die Auswirkungen auf das Ökosystem sind noch unklar. Auffällig sind insbesondere: Blindkraut, Goldener Sansam, Sonnengras, Traumblatt und Geisterpilz, die auf der Höllenfeuerhalbinsel und in den Zangarmarschen anzutreffen sind.
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 6:58 pm

Alptraumranke: Diese Pflanze wird ausschließlich in Gegenden gefunden, die stark von der Verderbnis befallen wird. Sie wächst auf kargem Boden und hat Gift triefende Dornen, sowie kleine gelbe Blüten. Selten findet man auch ihren Samen.

Die Blüten und Samen sind als einziges nutzbar. Da beide klein und unter den langen Dornen verborgen sind, ist das Sammeln gefährlich. Alle Teile der Pflanzen sind giftig und Anwendungen dürfen unter keinen Umständen länger als zwei- bis dreimal vorgenommen werden. Zwischen den Anwendungen ist eine Pause von mindestens einer Woche einzulegen. Es wird davon abgeraten, das Gift auf andere Weise zu heilen, da der Körper dennoch stark geschwächt ist.

Die Blüten ergeben in Wasser gekocht ein starkes Schlafmittel, das aber nur über ein oder zwei Tage verwendet werden darf. Auch von einer Anwendung bei körperlicher Schwäche ist abzuraten, da alle Teile der Pflanze giftig sind. Dies wurde leider erst nach einigen Todesfällen sowohl in der Ehrenfeste, als auch unter den Mitgliedern der Expedition entdeckt.

Die Samen können roh gegessen werden und wirken kurzfristig stark schmerzlindernd. Es gab Fälle, wo ein schwer verwundeter Kämpfer nach Einnahme eines Samens noch weiterkämpfte und nach Ablauf der Wirkung tot umfiel.

Blutdistel: Hier handelt es sich eigentlich um eine Pflanze aus Azeroth, die von den Sin’dorei in die Scherbenwelt eingeführt wurde. Die Blutdistel unterscheidet sich von der gewöhnlichen Distel durch die blutroten Blüten und rote Umrandung der Blätter. Sie wächst in Azeroth ausschließlich in den Landen der Sin’dorei und kann in der Scherbenwelt in den Laboren der Anhänger Kael’thas oder der Seher gefunden werden. Sie verdient dennoch Erwähnung, da sie oft genutzt wurde, um die Magiesucht dieser Leute zu lindern.

Bei der Blutdistel werden die Blätter roh gegessen. Sie wirken belebend und anregend. Eine längere Anwendung kann aber süchtig machen. Die wenigen Exemplare im Besitz der Expedition werden daher nur ungern weitergegeben.

Anmerkung: wirkt nach Aussage der Tempeldienerin Salinja auch gegen Blutflüche?


Zuletzt von Lawren am Di Nov 20, 2012 7:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 6:59 pm

Flammenkappe: Die Flammenkappe ist ein seltener Pilz, der ausschließlich in Sumpfgebieten wächst. Er ist durch seine feuerrote Kappe leicht zu erkennen.

Zerstampft und mit einer Salbengrundlage vermischt, wirkt er gegen Verbrennungen und sogar durch Säure verursachte Wunden.

Angeblich ist die Flammenkappe auch Zutat in einigen teuren Hautcremes genutzt durch den Adel der Sin’dorei.

Manadistel: Die Manadistel wächst nur in hohen Gebirgen unterhalb der Schneegrenze und in der Nähe von Leylinien und -knoten. Sie ist leicht an den blauen, leicht leuchtenden Blüten zu erkennen. Während des Wachstums nimmt sie Mana in sich auf, dass beim Pflücken in die Umgebung - und damit auch den Pflücker - entlassen wird. Es wird daher vorgeschlagen, Werkzeuge zur Hilfe zu nehmen, bis eventuelle Risiken der arkanen Korrumption durch diese Pflanze genauer bekannt sind.

Generell ist die Nutzung der Pflanze in den Enklaven des Zirkels untersagt. Die folgenden Anwendungsmöglichkeiten stammen daher von Durchreisenden und konnten nicht überprüft werden.

Genutzt wird die gesamte Pflanze. Die stärkste Wirkung erzielen aber die Blüten. Entweder kann die Pflanze gemahlen und als Tee getrunken werden oder die Blätter werden unter die Zunge gelegt, um dort zu vergehen. Der Genuss steigert die Konzentrationsfähigkeit, ob beim Lesen eines Vertrages oder Wirken von Magie. Nach Aussage eines durchreisenden Trollschamanens ist es dabei gleichgültig, ob arkane, Natur- oder heilige Magie. Die Verfasserin hält dies aber eher für unglaubwürdig und möchte erneut auf das Verbot durch den Zirkel hinweisen.

Terozapfen: Der Terozapfen wächst ausschließlich an Bäumen und kann nach dem Abfallen in ihrer Nähe gesammelt werden. Vom Pflücken unreifer Zapfen wird abgeraten, da diese noch keine Heilkräfte aufweisen.

Beim Terozapfen werden die Samen gesammelt und zerstoßen. Aufgrund der geringen Menge der Samen wird diese normalerweise mit zerstoßener Zottelkappe vermengt. Der entstandenen Paste wird Honig zugeführt und alles langsam getrocknet. Die Masse wird dann grob zerstoßen.

Das Granulat kann in beliebiger Form zu sich genommen werden und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit. Normalerweise erfolgt eine langfristige Einnahme einer Menge von einem Teelöffel pro Tag über mehrere Tage hinweg, die Menge kann aber beliebig erhöht werden, um eine schnellere Wirkung zu erzielen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Körper sich im letzteren Fall später von der Überanstrengung erholen muss.

Teufelsgras: Diese Grasart verdankt ihren Namen der Tatsache, dass sie scharfe Kanten hat und nackte Füße empfindlich zerschneiden kann. Tatsächlich besteht bei ihrer Nutzung keine Gefahr der Verderbnis. Nur beim Pflücken sollte man vorsichtig sein. Das Gras hat ist dunkelgrün gefärbt und wächst auf steinigem Untergrund.

Auch diese Pflanze wird zerstampft und mit einer beliebigen Salbengrundlage vermischt, um seine Wirkung zu entfalten. Die Salbe beschleunigt die Wundheilung. Es handelt sich hier um die häufigste Heilsalbe der Scherbenwelt.
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:00 pm

Teufelslotus: Beim Teufelslotus handelt es sich um eine seltene Pflanze, die das Gegenstück zum azerothischen Schwarzen Lotus zu sein scheint.

Dieses Kraut sollte unter keinen Umständen selbständig eingenommen werden! In den Enklaven befindet es sich unter Verschluss und wird nur unter Aufsicht eines ausgebildeten Heilers verabreicht. Eine Überdosis ist tödlich! Es handelt sich um ein sehr starkes Beruhigungs- und Schmerzmittel.

Normalerweise wird nur ein Teil eines Blütenblattes direkt verabreicht. Idealerweise sollte Milch, Reis, weißes Brot oder ähnliches zusätzlich verabreicht werden, um den Magen zu schonen.

Traumwinde: Die Traumwinde, eine Verwandte der Manadistel, wächst am Fuß von Gebirgen und hohen Hügelketten. Sie ist leicht an den goldenen, leicht leuchtenden Blüten zu erkennen. Während des Wachstums nimmt sie Lebensenergie in sich auf, die beim Pflücken in die Umgebung – und damit auch den Pflücker - entlassen wird. Es wird davon berichtet, dass sich Kratzer sofort geschlossen haben. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Die Traumwinde ist eine beliebte Zutat in Salben zur Behandlung von kleineren Wunden, sowie bei Hautkrankheiten und findet sich auch in vielen Cremes und Kosmetikprodukten wieder.

Urflechte: Diese unscheinbare grünbraune Flechte ist in vielen Höhlensystemen zu finden. Das Sammeln wird im Allgemeinen durch die Bewohner der Höhlen erschwert. Auch die Notwendigkeit, die Flechte schnell zu verarbeiten, macht die Urflechte zu einer der seltensten Heilpflanzen.

Die Urflechte muss unverzüglich, spätestens 3 Stunden nach dem Sammeln, zubereitet werden. Dies geschieht, indem sie gewaschen, vorsichtig abgetrocknet und dann in Lebertran eingelegt wird. Das Öl muss für mindestens zwei Wochen an einem dunklen Ort ziehen. Ein Löffel täglich genügt, um den Widerstand des Körpers gegen Krankheiten erheblich zu erhöhen. Der Geschmack ist allerdings widerlich und mehr als ein Kämpfer hielt Wundfieber für eine angenehmere Alternative.

Zottelkappe: Die Zottelkappe ist ein grauweißer Pilz, der in Marschen zu finden ist.

Er wird gerne als Speisepilz verwendet. Eigene Heilkräfte hat er nicht, verstärkt aber die Wirkung vieler Heilpflanzen, wenn er diesen beigemischt wird. Beliebt sind Salben aller Art. Von einer Beifügung zum Teufelslotus wird aber abgeraten.
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:02 pm

(Weiterhin von Altra)


Hier nun ein neuer Teil der offiziellen, inoffiziellen Liste der Heilkräuter, ihrer Funktionsweise und ihrer Anwendungsarten.
Sie enthält nun alle Kräuter aus Nordend und den seit dem Kataklysmus neu entdeckten Gebieten und wurde in Zusammenarbeit mit Luthien und Aurine erstellt.
Diese Liste der Kräuter darf beliebig im RP genutzt werden, schriftliche Vervielfältigungen bitte mit Quellenangaben.

Kataklysmus

Aschenblüte:

Die Aschenblüte wächst in den von Feuerelementaren verwüsteten Ascheebenen des Hyjal und des Schattenhochlandes. Mit der Heilung des Hyjal und hoffentlich bald auch des Hochlandes dürfte sie, bis auf vereinzelte Vorkommen in Vulkangegenden, bald ausgerottet sein.

Der Saft aus den Stängeln der Aschenblüte kann auf Wunden aufgetragen werden und dient der Wundreinigung.

Azsharas Schleier:

Diese hübsche weiße Pflanze wächst in allen Gewässern und auch gerne an den Ufern von Süßwasserteichen.

Sie ist ein beliebter Zusatz in Kosmetika und bei Hautcremes. Hautunreinheiten, Rötungen oder kleinere Wunden verschwinden bei der Anwendung fast über Nacht.

Ein Extrakt aus den Wurzeln der Pflanze kann als "Sinnesdroge" benutzt werden. In niedriger (empfohlener) Dosis ist dies eher harmlos, verstärkt Sinneseindrücke, besonders den Tastsinn und wirkt leicht aphrodisierend. In hoher Konzentration macht es die betroffene Person beeinflussbar und "lenkbar" bis hin zu willenlos. Die betroffenen Personen können sich später nicht an ihre Handlungen unter dem Einfluss der D.roge erinnern.

Gertenrohr:

Diese Binse wächst an den Flüssen und Seen von Uldum.

Das Gertenrohr ist die typische Heilpflanze von Uldum. Die getrocknete und gemahlene Wurzel wird mit Wasser zu einer Paste vermischt, auf die Wunde aufgetragen und anschließend ein Verband angelegt. Sie regt die Wundheilung an

Der Saft des Stängels ist als Potenzmittel bekannt. Glücklicherweise hat sich diese Anwendungsmöglichkeit noch nicht außerhalb von Uldum herumgesprochen. Es besteht die Gefahr, dass diese nützliche Pflanze sonst übersammelt und ausgerottet wird.

Herzblüte:

Herzblüte wächst in den Felsen von Tiefenheim, der Heimat der Erdelementare. Inzwischen hat sie sich auch in Wüsten- und Felsenlandschaften von Azeroth verbreitet. Der Zirkel des Cenarius hat angegeben, den Einfluss des Einwanderers auf die heimische Flora und Fauna zu untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.

Ein Substrat aus den Fruchtständen der Pflanze wirkt, als Zusatz zu Tee oder Nahrung verabreicht, herzstärkend/-kräftigend. Die Blätter können als Salat gegessen werden und stärken die körpereigene Widerstandskraft gegen Wunden, Krankheiten und sogar den Körper bedrohende Zauber. Die letztere Anwendung sollte aber unter Aufsicht geschehen, da hier Abhängigkeitserscheinungen beobachtet wurden. Der Grund für diese unterschiedlichen Auswirkungen ist noch nicht untersucht.

Schattenjasmin:

Dieser Verwandte des bekannten Jasmin ist nach dem Schattenhochland benannt, dem einzigen Ort, an dem er natürlich vorkommt. Allerdings wird der angenehm duftenden Pflanze eine große Zukunft in den Gärten der Adeligen und Reichen vorhergesagt.

Die ätherischen Öle des Schattenjasmins dienen als Beruhigungs- und Schlafmittel. Dabei sollten 1-2 Tropfen auf ein Kissen geträufelt oder 3-4 Tropfen über eine Duftlampe verteilt werden.

Die Öle werden auch als Zusatz in verschiedenen Parfums und Pomaden genommen, wobei hier nur sehr geringe Mengen verwendet werden.

Sturmwinde:

Die Sturmwinde wächst in den gleichen Gebieten, wie Azsharas Schleier.

Eine Tinktur aus den Blüten, auf die Schläfen aufgetragen, reinigt den Geist und stärkt die Konzentration, sowie die Widerstandskraft gegen verschiedene, den Geist beeinflussende Schadenszauber und Drogen. Ähnlich, wie bei der Herzblüte, sollte die Anwendung unter Aufsicht geschehen.

Eine amüsante Randnotiz: Die Sturmwinde hat ihren Namen aus der folgenden Anwendungsmöglichkeit: ein Stück (1 - 1,5 cm) der gereinigten Wurzel mit kochendem Wasser aufgegossen (etwa 10 Minuten ziehen lassen, nicht mehr!) und als Tee genossen, wirkt beruhigend auf den Magen-Darmtrakt und schafft Abhilfe bei Blähungen. Der Verfasser empfiehlt schon wegen des Preises die üblicheren Hausmittel.
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:03 pm

Nordend

Goldklee:

Dieses Kraut kommt eher in den wärmeren Regionen Nordends vor und wächst auf offenen Wiesen zwischen dem Gras. Meist sehr auffällig zu erkennen, da die goldenen Blüten in der Regel aus der natürlichen Umgebung herausstechen.

Der Tee aus den Blüten des Goldklees hellt die Stimmung auf und belebt den Geist. Er ist gerade in den langen Winternächten des Nordens beliebt und wird inzwischen auch bei den Heilern des Südens bei Depressionen verschrieben.

Tigerlilie:

Diese schöne, rote Blume wächst nur in der Nähe von Gewässern, darf jedoch nicht in die Kategorie der Wasserpflanzen eingeteilt werden.

Bei dieser Pflanze wird ausschließlich der Pollen genutzt, der mit eine gewissen Vorsicht gesammelt werden muss, da dieser einigen der einheimischen Rieseninsekten als Nahrung dient. Der Pollen ist sehr nahrhaft und wird gerne zu Speisen und Getränken zugegeben. Auch als Zusatz in Trockennahrung und Reiseproviant ist er sehr beliebt.

Nützlich ist er auch als Dreingabe bei Krankennahrung.

Talandras Rose:

Eine sehr geheimnisvolle Pflanze, die wohl schon sehr lange in Azeroth beheimatet ist. Sie ist nur in den Gebieten der Trollstämme Nordends zu finden und somit sehr selten.

Die Priester der Trolle verwenden diese dunkelrote Blume, um sich in tranceartigen Zustand zu versetzen um zu ihren Göttern zu sprechen oder zu meditieren. Auch andere Völker können die Rose auf diese Art nutzen, doch ist eine Überdosis schnell erreicht, welche dann Halluzinationen und alptraumartige Visionen beim Konsument verursacht.

Eingenommen wird die Blüte, indem man ein Blütenblatt zerkaut. Eine Abhängigkeit ist nicht ausgeschlossen. Drogenhändler fügen gerne Honig hinzu und verkaufen Bonbons mit diesen Wirkstoffen.

Das aus den Blüten gewonnene ätherische Öl ist ein beliebter, wenn auch gefährlicher Zusatz in verschiedenen Badeölen, Parfums oder Pomaden. Waren, die dieses Öl enthalten, sollten nur von vertrauenswürdigen Händlern erworben werden.

Schlangenzunge:

Schlangenzunge erkennt man an seinem Gewirr an grünen Ranken, die an Schlangen erinnern.Tatsächlich kommen sie vor allem im Sholazarbecken vor, in der Nähe der Schlangen-gebiete.

Dieses Kraut ist äußerst heikel, da es sowohl als hochwirksames Gegengift, aber auch als Gift wirken kann.

Um das Gift herzustellen ist es nötig, den Saft auszupressen, der in den Ranken vorhanden ist. Er ist beinahe identisch mit dem Gift der Schlangen, die um das Kraut herumziehen. Hat man erst genügend Saft ausgepresst, muss dieser gesammelt werden und einen Monat lang reifen.

Für das Gegengift darf ausschliesslich das Äussere der Ranken verwendet werden. Wenige Tropfen Restgift reichen um es unwirksam zu machen. Man presst also wieder allen Saft aus der Pflanze und wäscht sie gründlich mit Wasser aus. Ist dies getan muss man die Ranken ganz klein hacken und mahlen, sodass ein pulverartiges

Mus entsteht. Dieses kann nun verdünnt mit Wasser als Gegengift angewendet werden.

Lichblüte:

Nur in den nördlichsten und kältesten Regionen findet man dieses seltsame Kraut. Beachtenswert ist es, dass Lichblüten sogar aus Stein heraus wachsen können. Der faulige, verwesungsartige Gestank der Pflanze erleichtert die Suche stark.

Die Lichblüte lebt von Verderbnis und nimmt diese in sich auf. Die Blüte ist daher eine beliebte Zutat in langsam wirkenden Giften, um deren Wirkung zu verstärken. Hexenmeister, Schattenpriester und verschiedene dunkle Kulte verwenden diese Pflanze ebenfalls in ihren Ritualen.

Es wird empfohlen, Anbieter und Besitzer dieser Pflanze sofort den örtlichen Autoritäten zu überstellen, soweit möglich. Wenn dies nicht der Fall ist, muss man nach seinen Fähigkeiten und seinem Gewissen handeln.
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:03 pm

Brennnessel:

Die Brennessel Nordends ist mit dem bekannten Unkraut eng verwandt, aber nicht mit ihm zu verwechseln.

Außen sind diese Nesseln mit scharfen kleinen Stacheln versehen, die eine brennende Substanz abgeben, wenn man sie berührt. Die Brennnesseln Nordends wachsen als Parasiten an vielen anderen Pflanzen des nördlichen Kontinents. Da die Brennnesseln meist an den anderen Kräutern angewachsen sind, ist es doppelt schwer sie einzusammeln.

Hier ist es unbedingt notwendig, nur junge, hellgrüne Blätter zu sammeln. Blanchiert können sie als Salat oder Gemüse gegessen werden, die dann entwässernd und entschlackend wirken. Die Pflanze wird dann gerne bei Entzugskuren eingesetzt.

Ältere Pflanzen haben oft die Wirkstoffe der Gastpflanzen aufgenommen und es besteht bei dem Genuss die Gefahr, entsprechende Nebenwirkungen zu erleiden. Auch hier wird angeraten, Einkäufe nur bei vertrauenswürdigen Händlern zu tätigen.

Eisdorn:

Die eisblauen, mit Dornen versehenen Wurzeln wirken auf den ersten Blick wie eingefrorene Erdwurzeln, was nicht verwunderlich wäre, da sie in der Regel auf hohen, schneeumtobten Gipfeln wachsen. Tatsächlich handelt es sich aber um Eisdorn.

Das eisige Kraut muss gänzlich gemahlen werden, bevor es brauchbar wird. Danach wird das Pulver auf einen wassergetränkten Lappen verteilt. Nach einem kurzen Einwirken kann man diesen Eisdorn-Lappen auf Wunden legen, die gekühlt werde, während die natürliche Heilung erheblich beschleunigt wird. Auch bei Verbrennungen wird Eisdorn einen positiven Effekt haben.

Interessanterweise kann aus der Wurzel der Pflanze auch ein Tee hergestellt werden, der in heißen Gebieten angenehm kühlt.

Frostlotus:

Dieser schöne eisblaue Verwandte der verschiedenen Lotusarten des Südens wächst überall in Nordend, bevorzugt aber in Berggebieten.

Und genauso wie seine Verwandten ist er ein starkes Schlaf- und Beruhigungsmittel, das nur unter Aufsicht anzuwenden ist. Ein verantwortungsbewusster Heiler wird diese Pflanze unter Verschluss halten. Täuschend angenehm ist die Kühlung, die bei Anwendung auftritt. Ein Konzentrat verstärkt diese Nebenwirkung, die bei unsachgemäßer Anwendung zum Kältetod führen kann.

Feuerblatt:

Diese leuchtend rote Pflanze wächst nur an den Dampfteichen der boreanischen Tundra, dort wo alle vier Elemente zusammentreffen.

Der Pflanzensaft ist ein sehr effektives Desinfektionsmittel. Leider berichten Anwender von brennenden Schmerzen, so dass Heiler oft die Nutzung verweigern.

==========
So...habe fertig. Ich hoffe, Euch gefällt auch dieser Teil der Liste.

Und jetzt ist das Ganze auch schön formatiert und ausgearbeitet in der Aldor-Wiki zu finden.

http://diealdor.wikia.com/wiki/Heilkr%C3%A4uter_und_Gifte_im_Rollenspiel
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:04 pm

(Weiterhin von Altra)


Hier nun ein neuer Teil der offiziellen, inoffiziellen Liste der Heilkräuter, ihrer Funktionsweise und ihrer Anwendungsarten.
Sie enthält nun alle Kräuter aus Pandaria.
Diese Liste der Kräuter darf beliebig im RP genutzt werden, schriftliche Vervielfältigungen bitte mit Quellenangaben.


~~~

Es folgen die Aufzeichnungen des Druiden Kirion Mondblume, der eine Gruppe Schildwachen in die neuen Länder begleitete und die dortige Pflanzenwelt untersuchte.

Allgemeines

Pandaria ist ein Kontinent, der von den Geistwesen aller Art bewohnt wird. Ob es die unruhigen Geister der Toten, die Sha, als Personifizierung der negativen Emotionen oder Naturgeister sind: Sie alle können hier angetroffen werden.

Viele Kräuterkundler berichten, dass ihnen in Pandaria manchmal hilfreiche Geister zur Seite standen. Ob es der verwundete Krieger ist, bei dem die Kräutersalbe plötzlich bessere Wirkung zeigt oder der Zauberwirker, dessen Kopf sich klärt, jeder scheint von ihrer Hilfe profitieren zu können. Beobachtungen ergeben dabei keinen Unterschied zwischen dem naturbewussten Druiden oder dem zerstörerischen Wirken eines Feuermagiers. Beiden wird gleichermassen geholfen.

Beim Sammeln der Kräuter ist unbedingt auf die Umgebung zu achten. Die bereits erwähnten Sha verderben alle Lebewesen, auch die Pflanzenwelt. Es gibt daher in Gegenden, die von den Sha beherrscht werden, Kräuter, die nur mit einem klaren Geist gesammelt werden dürfen. Ein Unterfangen, dass vielen schwer fallen dürfte. Vorsicht ist also angeraten, wenn der Kräuterkundige plötzlich Zeichen von starken Emotionen zeigt.

Teepflanze

Die Teepflanze ist eine der häufigsten Pflanzen Pandarias, die in allen niedrigen Höhenlagen gefunden werden kann.

Aus ihr wird ein wohlschmeckendes Getränk gebraut. Die Teepflanze wird dabei gerne mit anderen Kräutern, Obst und, beim Volk der Grummel, sogar Butter gemischt.

Tee aus der Teepflanze ist für den Pandaren der einzig wahre Tee. Kein Pandare wird Heissgetränke aus anderen Kräutern als „Tee“ bezeichnen. Tee wird zu allen Anlässen angeboten und getrunken. Ob rituell oder einfach aus Gastfreundschaft. Ob zum Essen oder vor dem Schlafengehen zur Entspannung. Der Gast in Pandaria sollte besser schnell Gefallen an dieser Sitte finden.

Pandaren werden sagen, dass der Genuss die Heilung von körperlichen und geistigen Wunden beschleunigt, was die häufige Anwendung erklären würde. Ich werde mich nicht offen beschweren, aber gäbe nach mehreren Wochen einiges für ein Glas Trichterwindentau oder sogar einen Becher Zwergenbier.

Vor einer Einführung der Teepflanze wird allerdings gewarnt. Da sie sich schnell vermehrt, wären die Auswirkungen auf die heimische Pflanzenwelt nicht abzuschätzen.

Seidenkraut

Das zarte Seidenkraut wächst in den Feuchtgebieten und in der Nähe von Flüssen und Seen Pandarias.

Vermischt mit der Teepflanze (2 Teile Tee, 1 Teil Seidenkraut) ergibt sich ein anregendes Getränk.

Der Konsum des Tees resultiert in erhöhter Aufmerksamkeit und körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Wie bei allen Aufputschmitteln bestehen aber Gefahren bei übermäßigem Genuss: Schlaflosigkeit, körperliche und geistige Abhängigkeit und Gereiztheit.

Regenmohn

Regenmohn wächst, wie der Name schon sagt, in regenreichen Gebieten.

Er ist ein beliebtes Schlafmittel. Nebenwirkungen sind keine bekannt.

Berichten aus den Klöstern Pandarias nach wird der Regenmohn auch in einer geheimen Mischung zur Bearbeitung von Kampfstäben genutzt. Details müssten von den geheimnisvollen Shado-Pan oder ihren Brüdern und Schwestern gewonnen werden. Es scheint aber, dass so behandelte Waffen im Kampf gegen die Sha, die Personifizierungen der negativen Emotionen, stärkere Wirkungen zeigen.

Schneelilie

Die Schneelilie wird wegen ihrer Schönheit oft in den Gedichten und Liedern Pandarias erwähnt. So oft, dass die Redewendung „ihr Gesicht gleicht in Anmut der Schneelilie“ nur noch ein höfliches Lächeln bei den anspruchsvolleren Dichtern hervorruft.

Sie hat aber auch ihre nützlichen Seiten. Die Schneelilie kann einem Anwender von Magie helfen, Erschöpfungen zu überwinden. Die Nutzung ist aber gefährlich.

Schneelilie zu Räucherwerk verarbeitet, versetzt den Zauberwirker in einen tranceartigen Zustand, aus dem er für mindestens 10 Minuten nicht geweckt werden kann. Offensichtlich macht ihn dies zu einem leichten Opfer für freche Ho-zen, hungrige Tiger oder andere Unannehmlichkeiten. Danach erwacht er mit voller Energie und Tatendrang. Es darf unter keinen Umständen öfter als einmal am Tag angewandt werden. Mehr könnte, auch ohne ungewünschte Besucher, tödlich sein.

Narrenkappe

Die Narrenkappe, ein auffällig roter Pilz mit schwarzen, weiß umrandeten Flecken, ist überraschenderweise trotz seiner Färbung nicht giftig. Er kann in den tiefen Wäldern Pandarias gefunden werden und wächst an toten Bäumen.

Wie die Narrenkappe ihren Namen erhielt, ist eine beliebte Geschichte der Pandaren. Eine? Dutzende. Der Verfasser dieser Notizen durfte in praktisch jedem Ort die lokale Variante anhören und kann nur anraten, nie nach der Geschichte zu fragen. Moralpredigten können auch die Mondpriesterinnen halten. Da braucht man keine Pandaren für.

Die Narrenkappe ist ein beliebter Speisepilz bei den Pandaren und neuerdings auch den Zwergen. Ihr Geschmack ist kräftig und sollte daher nur zu Gerichten zugegeben werden, die solche Dreingaben vertragen. Fisch wäre keine gute Wahl. Yak dagegen? Ganz ausgezeichnet.

Vor übermässigem Genuss wird allerdings gewarnt. Abhängig von der Konstitution des Essenden stellt sich früher oder später ein Rauschgefühl ein, dass unmässigem Biergenuss nicht unähnlich ist. Eine weitere Quelle des Namens?

Goldlotus

Und was wäre Pandaria ohne den Lotus, der den Kräuterkundigen durch alle Welten begleitet? Elune hat mit ihr eine der schönsten Pflanzen erschaffen, die das sterbliche Auge je erblickt hat und ich danke ihr, dass ich sie auf allen Kontinenten Azeroths und sogar den Weiten Draenors finden und bewundern kann.

Der Goldlotus ist selten und wächst nur an stillen Seen und in der Nähe von Klostern der Pandaren. Er wird in Letzteren gehegt und das Pflücken wird, außer auf direkte Anweisung der dortigen Heilkundigen oder Klostervorstände, als schweres Vergehen geahndet. Ich wurde informiert, dass 10 Bambusstockhiebe auf die nackten Fusssohlen die übliche Strafe ist.

Die Heiler verabreichen einzelne Blätter des Goldlotus als Schmerzmittel. Ein Blatt, unter die Zunge gelegt und dort vergehend, soll die stärksten Schmerzen lindern, während der Patient in einen tiefen Schlaf versinkt. Sehr selten erhält dieser während des Schlafes Visionen, die die Zukunft vorhersagen.

Nicht überraschend wird der Goldlotus daher auch gerne genutzt, um Prophezeiungen zu erhalten. Der Interessent sollte dabei dringend darauf achten, dass der Goldlotus frisch geerntet wurde. Auch in Pandaria sind Verbrechen nicht unbekannt und es wurde mehrfach versucht, mir Rosenblätter unterzujubeln. Nicht mit diesem Kaldorei!
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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:05 pm

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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:05 pm

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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:05 pm

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BeitragThema: Re: Erweitere Kräuterliste   Di Nov 20, 2012 7:06 pm

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