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 Kräuterliste

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BeitragThema: Kräuterliste   Sa Jun 04, 2011 10:18 pm

Hier nun die offizielle, inoffizielle Liste der Heilkräuter, ihrer Funktionsweise und ihrer Anwedungsart.
Diese Liste wird seit geraumer Zeit in Darnassus auf Die Aldor so gespielt und gern weitergegeben an Interessierte auf Allianz und Horde, wo sie bisher auch gut Anklang fand.
Sie ist enthält alle Kräuter aus Classic, soll aber in der nächsten Zeit auch die Kräuter der Scherbenwelt, Nordends und die neuen aus Cataklysm enthalten. Bei Fragen oder Anregungen stehe ich gern ingame zur Verfügung oder hier http://tempelbund.forumieren.com als Nutzer "Shira".
Diese Liste der Kräuter darf beliebig im RP genutzt werden, schriftliche Vervielfältigungen bitte mit Quellenangaben, Veränderungen nur mit Rücksprache. Urheberrecht liegt bei Sendyra und Shiranah.



Kurzübersicht der Kräuter und deren Wirkungsweise

Silberblatt: Desinfektionsmittel

Friedensblume: leichtes Beruhigungsmittel/Schmerzmittel

Erdwurzel: stärkt, wirkt belebend, bei zu geringem Blutdruck

Maguskönigskraut: konzentrationsfördernd, hilft gegen Kopfschmerzen

Wilddornrose: blutungsstillend

Flitzdistel: Gegen Durchfall

Golddorn: wirkt gegen Infektionen (Antibiotikum)

Wildstahlblume: Knochenstärkend (bei Brüchen etc)

Khadgars Schnurrbart: Wehenfördernd, Geburtshilfe

Beulengras: Salbe gegen Hautkrankheiten

Blassblatt: Gegengift

Sonnengras: Salbe gegen Brandwunden

Würgtetang: bei Atemwegserkrankungen

Königsblut: durchblutungsfördernd

Winterbiss: Fieber senkend

Traumblatt: Schlafmittel

Arthas Träne: gegen depressive Verstimmungen

Pestblüte: stärkt das Imunsystem

Goldener Sansam: starkes Beruhigungsmittel, nur sehr niedrige Dosen

Schwarzer Lotus: Morphium ähnlich, starkes Schmerzmittel


Silberblatt

Silberblatt wächst im Schatten der Bäume, oftmals in der Nähe von Gebüschen. Die samtig, pelzigen Blätter der Pflanze sind sehr weich, feine Häarchen verleihen dem Blatt einen leicht silbernen Schimmer.

Die optimale Verwendung von Silberblatt ist das direkte Auftragen auf offene Wunden. Das, nach Minze riechende, Kraut reinigt die Wunden und schützt so vor Infektionen. Bei den, im Tempel vorbereiteten, Wundverbänden wird Silberblatt gemeinsam mit Wilddornrose verwendet.

Damit Silberblatt die bestmöglichste Wirkung entwickeln kann ist es notwendig dieses zu zermalen. Der Stiel ist nämlich nicht bekömmlich und muss von dem Blatt getrennt werden.


Friedensblume

Eine vielseitig einsetzbare Pflanze, die auf hellen, lichtdurchfluteten Lichtungen wächst. Den Blüten der Friedensblume wird eine entspannende, beruhigende Wirkung zugesprochen.

Auch bei diesem Heilkraut sind nur die weißen Blätter verwendbar.
Mit warmen Wasser als Tee aufgebrüht findet es bei vielen Kaldorei Anklang und kann bedenkenlos auch jeden Abend konsumiert werden. Die Blätter müssen hierzu nicht weiter zerkleinert werden, sondern können direkt mit dem Wasser aufgebrüht werden. Anschließend den Tee einige Minuten ziehen lassen und die Blätter der Friedensblume entfernen, so dass nur die Flüssigkeit getrunken wird.

Bei direkter Gabe der Blüten unter die Zunge von Verletzten stellte sich zudem heraus das ebenso eine schmerzstillende Wirkung erkennbar ist. Diese Darreichungsform sollte jedoch nur bei Verletzungen angewendet werden, wird so doch die heilende Wirkung der Pflanze nicht verdünnt.


Erdwurzel

Das knollenartige Kraut findet man oftmals an Berghängen, anders als Wildstahlblume wächst es nicht auf dem Berggipfel, sondern oftmals im Tal am Rande des Hanges. Diese Pflanze ist als Ganzes verwendbar und sollte ebenso wie Silberblatt zermalen werden. Anders als das weiche Silberblatt ist bei der Erdwurzel jedoch ein großer Kraftaufwand nötig. Man kann daher die Pflanze einen Tag vorher in etwas Wasser einweichen um sie ein wenig geschmeidiger zu machen.

Erdwurzel belebt den Kreislauf und hilft auch gegen Erschöpfung. Bei Patienten, die unter Schock stehen hat sich eine gemeinsame Gabe zusammen mit Friedensblumentee bewährt. Die Patienten kommen so zur Ruhe und werden zusätzlich noch gestärkt.

Die beste Dareichungsform ist bei Erdwurzel ebenso der Tee. Die feingemahlenen Pflanzenteile können hierbei bedenkenlos mitgetrunken werden.


Maguskönigskraut

Die wohl beliebteste Pflanze für alle, die ihre Zeit mit dem Studieren von Folianten verbringen. Das rötlich schimmernde Kraut fördert die Konzentrationsfähigkeit und hilft ebenso gegen Kopfschmerzen. Es wächst an schattigen Plätzen, jedoch immer ein wenig abseits der Baumstämme.

Maguskönigskraut braucht für die Behandlung nicht weiter vorbereitet zu werden. Auch diese Pflanze ist als Ganzes verwendbar.

Zur Anwendung gegen Kopfschmerzen wird die Pflanze in ein feuchtes Leinentuch eingeschlagen und anschließend über die Augen des Patienten gelegt. Die Wirkung sollte sich nach einer halben Stunde einstellen.

Um die Konzentration zu stärken ist es möglich, sich die Blüten direkt unter der Zunge zergehen zu lassen. Zu Bedenken ist jedoch, dass dies nicht regelmäßig angewendet werden darf, auch um den Gedanken einer Abhängigkeit nicht aufkommen zu lassen.


Wilddornrose

Dieses Dornengestrüb wächst oft in der Nähe von Baumstämmen. Vorsicht beim Pflücken, die Dornen sind nicht zu unterschätzen. Eine Möglichkeit hierbei wäre, die Pflanze mit einem längeren Stock auf den Boden zu drücken, um so mit einem Messer sie von der Wurzel abzutrennen.

Wilddornrose hat eine sehr wichtige Wirkung bei offenen Wunden, die Blutung wird verlangsamt.
Gemeinsam mit Silberblatt bildet Wilddornrose die Grundlage für die Wundverbände.

Diese Pflanze ist recht selten und leider kann man auch nur einen Bruchteil davon verwenden. Nachdem man die Dornen mit einem scharfen Messer von den Ästen gelöst hat, ritzt man nun jeden einzelnen Ast mit dem Messer an und drückt diese danach nach außen. Das schimmernde Wilddornrosenmark ist es, was die heilende Wirkung bringt. Dieses wird mit dem Messer anschließend herausgekratzt und am Besten in einem Tongefäß verwahrt.

Das Wilddornrosenextrakt darf nicht verdünnt werden, da es so einen Großteil der Wirkung verliert. Auch sollte man die Pflanze nicht vor der Verarbeitung einweichen (anders als zum Beispiel die Erdwurzel) da sie das Wasser stark aufnimmt und sich so das Wilddornrosenmark ebenso verdünnt.

Das gewonne Extrakt wird direkt auf die Wunden aufgetragen um so die größtmöglichste Wirkung zu entfalten. Ein Auftragen auf einen Verband ist ebenso möglich.


Flitzdistel

Flitzdistel nährt sich aus den Wurzeln anderer Kräuter und ist somit nie alleine zu finden. Oftmals verbirgt sich die Pflanze mit den grünen gezackten Blättern unter den Dornen der Wilddornrose und geht mit dieser eine Symbiose zu beiderseitigem Vorteil ein. Wilddornrosen, die gemeinsam mit Flitzdistel gewachsen sind haben sich als besonders wirksam erwiesen.

Die Flitzdistel selbst hilft gegen Unwohlsein und gegen Magenbeschwerden, ein gutes Heilmittel nach Genuss eines unverträglichen Essens. Das Kraut wird hierzu trocken im Mund zerkaut, dies kann man alle 4 Stunden wiederholen bis sich Besserung eingestellt hat.


Golddorn

Golddorn ist das wirksamste Kraut gegen Wundentzündungen jeder Art. Wichtig ist hierbei jedoch zu bemerken, dass es nicht wie Silberblatt als Präventionsmaßnahme angewendet werden kann, sondern erst wenn es tatsächlich zu einer Entzündung kam. Golddorn wird im Tempel mit Mondbrunnenwasser (alternativ kann geweihtes Wasser genommen versucht werden) versetzt und mit Hilfe eines sauberen Leinentuches auf die entzündeten Stellen aufgetragen.

Ein extrem brennender Schmerz lässt sich hierbei leider nicht vermeiden. Um die Wunde nicht weiter zu reizen sollte man dies nur einmal täglich anwenden und die Wunde anschließend mit einem Verband sichern.


Wildstahlblume

Die Wildstahlblume wächst auf den Gipfeln von Gebirgshängen. Große Vorsicht beim Sammeln, oftmals ist die Klippe nicht weit entfernt.

Zur Unterstützung der Regeneration eines Knochenbruches eignet sich dieses Kraut hervorragend. Die Wirkung ist auch bei Draenei durchaus zufriedenstellend. In der Zubereitung entspricht die Wildstahlblume der Friedensblume. Auch hier werden die Blüten mit warmen Wasser aufgebrüht und der Sud anschließend getrunken.

Bei einem Knochenbruch ist es sehr wichtig, dass dieser vor der Gabe des Wildstahlblumentees ordentlich gerichtet und versorgt wurde. Der Tee fördert das natürliche Knochenwachstum und stärkt den Knochen. Eine Verabreichung von 5 Tassen am Tag ist ausreichend. Für die Dosierung nimmt man auf eine normale Kanne Wasser 10 Blütenblätter.


Khadgars Schnurrbart

Khadgars Schnurrbart kommt nur in der Behandlung von Gebärenden zum Einsatz. Dies darf nur unter strenger Aufsicht der Mondpriesterinnen geschehen und wird daher an dieser Stelle nicht weiter erläutert.


Beulengras

Eine Pflanze, die ebenso wie Wilddornrose den Schatten bevorzugt, jedoch auch in der Nähe von Hauswänden wachsen kann. Beulengras ist das wirksamste Mittel gegen Entzündungen der Haut, unter anderem für Behandlung von Insektenstichen und allergische Reaktionen auf bestimmte Gräser.
Zur optimalen Anwendung dieser Pflanze wird sie eine Stunde vor der Behandlung in ein Gefäß mit Wasser gelegt. Das aufgeweichte Kraut wird anschließend auf ein sauberes Leinentuch gedrückt und direkt auf die Wunden gelegt, bis es die Feuchtigkeit komplett in die betroffenen Hautregionen abgegeben hat. Eine mehrmalige Wiederholung bist zur vollständigen Genesung ist unbedenklich. Zur weiteren Behandlung wird den Patienten oftmals eine hergestellte Salbe aus Beulengras mitgeben, die diese selbst Auftragen können. Die Herstellung der Salbe ist ein komplexes Verfahren welches an dieser Stelle nicht in Kurzform erklärt werden kann.


Blassblatt

Das Blassblatt ist eine sehr robuste Pflanze, welche in verschiedensten Gegenden gefunden werden kann.
So wächst es gern in feuchten, tropischen Gebieten, doch hat man es ebenso schon am Rande der nördlichen Gebirgsketten und gar in verderbten Gebieten gesehen.
Es wächst bodennah und ist ohne ein geübtes Auge nur schwer zu finden. Die kleinen, dreieckigen Blätter legen sich flach auf den Boden und sind durch rankenartige Ausleger miteinander Verbunden. Diese Ausleger wurzeln selbstständig und bilden alsdann eine neue Pflanze. Beim Sammeln ist darauf zu achten nur die Blätter knapp am Stiel abzutrennen. Um die Pflanze zu schonen sollte nur jedes zweite Blatt entfernt werden.
Blassblatt wirkt als universelles Gegengift gegen vielerlei natürlicher Gifte wie Schlangenbisse, Spinnen- und Skorpiongifte.
Durch das Einlegen in reinem Wasser sowie das Verkochen der Blätter mit einer Giftprobe kann ein Trank hergestellt werden, welcher dem Vergifteten verabreicht wird.
Da das Kraut das Gift aus dem Körper drängt, kann es zu Nebenwirkung in Form von Durchfall kommen. Es kann daher in Verbindung mit Flitzdistel eingenommen werden.


Sonnengras

Dieses Kraut erkennt man leicht an seinen grünen und gelben Halmen und Blätter welche in Büscheln hoch hinauf ragen. Man findet es in heißen und tropischen Gegenden und es wächst auch dort wo nur wenig Wasser hinkommt.
Das Kraut ist @@*%blättrig und holzig. Beim Sammeln sollte man darauf achten sich nicht an den Halmen zu schneiden, denn sie sind sehr scharf.
Sonnengras kann gut als Salbe verarbeitet werden indem man es mit einem Mörser kräftig
zerreibt und mit etwas reinem pflanzlichem Öl zu einer weichen Pampe anrührt. Diese Pampe sollte etwa einen Tag lang ziehen. Anschließend kann man die Masse mit Bärenfett ver@@*%en und in eine Dose geben. Sie hält so nun bei kühler Lagerung etwa 2 Monde.


Würgtetang

Würgetang ist eine Wasserpflanze welche sich im Salzwasser der Meere zu Hause fühlt.
Mit ihren grasgrünen Auswüchsen sitzt diese Pflanze küstennah im Sand und ist für das geübte Auge sogut wie an jeder Küste Azeroths zu finden. Man sollte allerdings gut tauchen können.
Würgetang kann auf verschiedene Art zubereitet werden und es dient als wirksames Mittel gegen Asthma, Bronchitis und weitere Atemwegserkrankungen.
Eine Form der Anwendung wäre als konzentrierte Tropfen.
Das Kraut wird zermahlen und in reinen Alkohol eingelegt. Dort verweilt es es nun etwa 3 Stunden damit sich die Wirkstoffe im Alkohol lösen. Nun wird die Flüssigkeit durch ein Leinentuch abgefiltert und in einer Phiole aufbewahrt, welche fest zu verkorken ist. Diese Lösung sollte in kleinen Dosen verteilt werden, dreimal am Tag einen Teelöffel voll bis der Patient gesund ist. In dieser Form ist das Medikament unbeschränkt haltbar.
Eine weitere Form, welche schwieriger herzustellen, dafür aber für den Patienten angenehmer einzunehmen ist, ist das alkoholfreie Anrühren des Krautes mit Zuckersirup oder Honig. Diese Anwendungsart bevorzugen Kaldorei, welche ohnehin wenig Alkohol zu sich nehmen oder trockene Alkoholiker der Menschen um einen Rückfall zu vermeiden.
Das Kraut wird klein geschnitten und in einer Presse oder Schleuder wird der Saft herrausgedrückt. Würde man ihn so trinken wäre es eine widerliche salzige Flüssigkeit, welche recht schnell Brechreiz verursacht. Verrührt man diese Flüssigkeit aber nun mit süßem Sirup, so wird sie genießbar und der Sirup schmeichelt dem Gaumen und wirkt wohltuend auf entzündete Rachen.


Königsblut

Dieses Kraut ist weit verbreitet und man findet es auf fast jeder halbschattigen Wiese.
Seine doldenartigen Blüten enthalten den Wirkstoff, mit dem eine durchblutungfördernde Salbe hergestellt werden kann. Die Pflanze blüht jedoch nur im Frühjahr, man sollte also als guter Lazarettleiter einen Vorrat der Salbe, welche sicher ein Jahr lang haltbar ist, anlegen.
Ebenso wie das Sonnengras, wird auch das Königsblut mit dem Mörser zerrieben und in Öl eingelegt. Nach einem Tag des Ziehens kann das Öl mit Bärenfett zu einer Salbe ange@@*%t werden. Es ist bei kühlen Temperaturen zu lagern.


Winterbiss

Dieses unscheinbare, hellgrüne bis weißliche Kraut fällt dem Kräuterkundigen nur dadurch auf, dass es frech und dreist selbst durch @@*%e Schneedecken bricht um sich seinen Weg zu Sonne zu bahnen.
Wie der Name schon erahnen lässt, so findet man Winterbiss ausschließlich in kalten Regionen, gern auch dort wo Schnee liegt. In Nordend wurde dieses Kraut aber noch nicht gesehen.
Seine fiebersenkende Wirkung entfaltet das Kraut am Besten durch direkten Einnehmen und kauen der Blätter, sie sind allerdings recht zäh. Es wird nicht empfohlen einen Tee daraus zuzubereiten, da die Wirkstoffe sehr empfindlich auf Wärme reagieren und beim Kochen unbrauchbar werden. Allerdings konnten schon vereinzelte Versuche unternommen werden, welche vorsahen das Kraut in geweihtem Wasser einige Tage bei Raumtemperatur ziehen zu lassen. Die Wirkung des anschließend getrunkenem Wassers war durchaus positiv. Letztere Anwendungsmethode wäre sicher gut, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist zu kauen.


Traumblatt

Durch die Verderbnis ist diese Pflanze selten geworden, man findet kaum noch Exemplare die ihre Wirkungsweise nicht verloren haben. Bei Alpträumen und / oder Schlafstörungen hilft Traumblatt die nötige Ruhe zu finden. Eine längere Anwendung als zwei aufeinander folgende Abende ist jedoch äußerst Bedenklich. Traumblatt benötigt keine weitere Vorbereitung, man kann vor dem Schlafengehen sich die Blüte unter der Zunge zergehen lassen. Wichtig ist auch hier, höchstens eine Blüte zu verwenden und dies nur zu tun, wenn man anschließend wirklich die Möglichkeit hat zu ruhen.


Arthas Träne

Man könnte es als Ironie sehen, dass dieses Kraut seinen Namen bekommen hat, denn es wirkt gut gegen Depressionen.
Dieses Kraut ist psychoaktiv und sollte daher mit Bedacht und Vorsicht angewandt werden. Bei falscher Anwedung kann es zur Abhängigkeit kommen.
Arthas Träne ist ein extrem seltenes Kraut und ausschließlich in den dornigen Höhlen im südlichen Teil vom südlichen Brachland zu finden. Es scheint als wäre dieses Kraut über die Jahre ausgestorben. Es ist recht empfindlich was Klimaveränderungen betrifft.
Sollte man einer Pflanze habhaft werden und gute Worte den Patienten nicht mehr helfen, dann kann man eine der violetten Blüten zu einer Tasse Tee aufkochen und dem Patienten verabreichen.


Pestblüte

Die Pestblüte ist Mutter Naturs Erwiderung zur Verderbnis. Einst kam sie nur in den östlichen Königreichen vor, da die Nachtelfen auf Kalimdor ihrer nicht bedürfen, da sie immun gegen Krankheiten sind.
Die Pestblüte stärkt auf sehr starke weise das körpereigene Immunsystem. Aufgrund der Notwendigkeit durch den Einzug der Geisel, sprossen große Mengen Pestblüte in den Pestländern und halfen den Menschen Lordaeron gegen die Seuche stand zu halten.
Mittlerweile ist die Pestblüte seltener geworden da die Geisel sich auf den Rückzug befindet, geht auch die Pestblüte zurück. Dennoch kann man einzelne Exemplare in den verseuchten Gebieten der Pestländer finden.
Bevor man sie zu Tee verkocht, sollte die Pflanze allerdings gut gereinigt werden, im Optimalfall mit geweihtem Wasser.


Goldener Sansam


Dieses Kraut sollte unter keinen Umständen selbständig eingenommen werden! Selbst im Tempel ist es unter Verschluss und wird nur von Mondpriesterinnen verabreicht. Eine Überdosis ist tödlich! Es wirkt als starkes Beruhigungsmittel.
Verabreichung: Ungekautes Verschlucken einer Samenkapsel.


Schwarzer Lotus

Dieses Kraut sollte unter keinen Umständen selbständig eingenommen werden! Selbst im Tempel ist es unter Verschluss und wird nur von Mondpriesterinnen verabreicht. Eine Überdosis ist tödlich! Anders als beim Goldenen Sansam handelt es sich hierbei um ein sehr starkes Schmerzmittel.
Verabreichung: Direkte Gabe eines kleinen Teils des Blattes unter die Zuge. Nicht verschlucken lassen.

Nachwort:
Vorsicht ist geraten bei der Anwedung an fremdweltischen Patienten, Draenei und ältere Orcs, da diese sich noch nicht vollständig an diese Welt gewöhnt und den Geist der Natur aufgenommen haben.
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Peredor

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BeitragThema: Re: Kräuterliste   Fr Nov 23, 2012 11:05 am

Heilkräuter Azeroths



Arthas' Tränen - despressive Verstimmungen
Beulengras - krankhafte Hautveränderungen
Blassblatt - Vergiftungen
Erdwurzel - Kreislaufschwäche und Erschöpfung
Flitzdistel - Magenbeschwerden und Durchfall
Friedensblume - Unruhe, leichte Schmerzen
Golddorn - Entzündungen und Infektionen
Goldener Sansam - starke Unruhe, Schock- und Angstzustände
Khadgars Schnurrbart - Geburtshilfe
Königsblut - mangelnde Durchblutung
Maguskönigskraut - Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche
Pestblüte - Immunschwäche
Schwarzer Lotus - starke Schmerzen
Silberblatt - Entzündungsprävention
Sonnengras - Brandwunden
Traumblatt - Schlafstörungen
Wilddornrose - starke Blutungen
Wildstahlblume - Knochenbrüche
Winterbiss - Fieber
Würgetang - Atemwegserkrankungen


Arthas' Tränen

Wirkung:
- psychoaktiv
- stark stimmungsaufhellend
- vertreibt Depressionen

Vorkommen:
- extrem selten
- wächst nur in den dornendurchwachsenen Höhlen im südlichen Brachland

Anwendungshinweise:
- eine einzelne Blüte zu einer Tasse Tee aufkochen
- Achtung! Bei zu häufiger Anwendung oder falscher Dosierung kommt es rasch zu Abhängigkeit.


Beulengras

Wirkung:
- beruhigt und regeneriert die Haut
- hemmt äußere Entzündungen
- bessert allergische Reaktionen (z.B. auf Insektenstiche oder verschiedene Pflanzenpollen)

Vorkommen:
- schattige Standorte
- bevorzugt an alten Mauern, Hauswänden und in Ruinen

Anwendungshinweise:
- ganze Pflanze eine Stunde vor der Behandlung in sauberes Wasser einlegen, dann das aufgeweichte Kraut in ein dünnes Leinentuch wickeln und dieses auf die betroffene Körperpartie legen, bis es die Feuchtigkeit komplett an die Haut abgegeben hat
- kann für häufige, unkomplizierte Nutzung auch zu Salbe verarbeitet werden
- mehrmalige Verwendung unbedenklich


Blassblatt

Wirkung:
- universelles Gegengift gegen zahlreiche natürliche Gifte (Schlangen- und Spinnenbisse, Skorpidstiche, Giftpflanzen)
- setzt die Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper in Gang

Vorkommen:
- sehr weit in verschiedenen Gegenden mit fruchtbaren Böden und ausreichend Sonnenschein verbreitet
- Süden: tropische Gebiete, Norden: sonnige Wiesen an den Gebirgsrändern, selten in verderbten Gegenden
- durch niedrige, kriechende Wuchsform sehr schwer zu sehen

Anwendungshinweise:
- Einlegen in reines Wasser oder Verkochen der Blätter mit einer Probe des Gifts, entstehender Sud wird dem Vergifteten zu trinken gegeben
- Achtung! Die Gabe dieser Pflanze kann Durchfall verursachen. Bei dehydrierten oder stark geschwächten Personen sollte sie vermieden oder zumindest mit Einnahme von Flitzdistel kombiniert werden.


Erdwurzel

Wirkung:
- regt den Kreislauf an
- mildert Erschöpfung und Müdigkeit

Vorkommen:
- an Berghängen
- in Tälern am Rand von Hügeln

Anwendungshinweise:
- vor der Verarbeitung die harten, verholzten Teile am besten einen Tag lang einweichen
- Wurzeln zerstampfen und mit heißem Wasser zu Tee aufbrühen (feingemahlene Pflanzenteile können mit getrunken werden)


Flitzdistel

Wirkung:
- lindert Unwohlsein und Magenbeschwerden
- hilft gegen Durchfall

Vorkommen:
- heftet sich an den Wurzeln anderer Kräuter
- häufig in symbiotischer Verbindung mit Wilddornrosen zu finden

Anwendungshinweise:
- einige Blätter des Krautes trocken im Mund zerkauen
- Einnahme alle vier Stunden wiederholen, bis Besserung eintritt


Friedensblume

Wirkung:
- entspannt und beruhigt
- in starker Konzentration mäßig schmerzstillend

Vorkommen:
- weit verbreitet
- helle, lichtdurchflutete Lichtungen und Wiesen

Anwendungshinweise:
- nur die weißen Blätter verwenden
- zur Beruhigung mit warmem Wasser zu Tee aufgießen und vor der Einnahme die Blätter aus der Tasse aussieben (bedenkenlos häufig anwendbar)
- zur Linderung von Schmerzen eine Blüte unter die Zunge des Verwundeten legen (stark konzentriert, nur bei ernsthaften Verletzungen nutzen)


Golddorn

Wirkung:
- bekämpft bereits vorhandene Wundentzündungen jeder Art

Vorkommen:
- Wiesenhügel im gemäßigten Klima
- Sumpflandschaften

Anwendungshinweise:
- mit sauberem Wasser versetzen und mit einem dünnen Leinentuch auf die entzündete Verletzung auflegen
- reizt die Wunde auf sehr schmerzhafte Weise, deshalb nur einmal am Tag benutzen


Goldener Sansam

Wirkung:
- starkes Beruhigungsmittel

Vorkommen:
- karge oder sehr feuchte, sumpfige Gebiete in der südlichen Hälfte Kalimdors und der Östlichen Königreiche

Anwendungshinweise:
- eine Samenkapsel ungekaut verschlucken
- Achtung! Eine Überdosis kann tödlich sein. Deshalb sollte die Nutzung nur unter der Aufsicht eines Heilkundigen erfolgen.


Khadgars Schnurrbart

Wirkung:
- fördert die Wehen bei Gebärenden

Vorkommen:
- vornehmlich warme Regionen mit üppiger Vegetation
- wurde stellenweise im Hinterland und in den wieder ergrünenden westlichen Pestländern gesehen

Anwendungshinweise:
- Dosierung und Zeitpunkt der Verabreichung müssen, um Schäden für Mutter und Kind zu vermeiden, von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Heilkundigen individuell bestimmt werden


Königsblut

Wirkung:
- fördert die Durchblutung

Vorkommen:
- weit verbreitet, aber blüht nur im Frühjahr
- halbschattige Wiesen

Anwendungshinweise:
- für eine Salbe zur äußerlichen Anwendung die Blütenstände zerstampfen und einen Tag lang in Öl einlegen, dann mit Fett andicken und möglichst kühl lagern


Maguskönigskraut

Wirkung:
- mildert Kopfschmerzen
- fördert die Konzentrationsfähigkeit

Vorkommen:
- schattige Plätze
- bevorzugt unter Bäumen, aber etwas abseits der Stämme

Anwendungshinweise:
- zur Linderung von Kopfschmerzen die Pflanze in ein feuchtes Leinentuch einschlagen und eine halbe Stunde auf die Augenpartie auflegen
- zur Stärkung der Konzentration die Blüten unter die Zunge legen
- Achtung! Wird die Pflanze zu häufig zur Konzentrationssteigerung verwendet, kann eine Abhängigkeit entstehen.


Pestblüte

Wirkung:
- Stärkung des körpereigenen Immunsystems

Vorkommen:
- wächst nur auf verderbtem Boden
- vornehmlich im östlichen Teil der Pestländer zu finden

Anwendungshinweise:
- Pflanze nach dem Pflücken unbedingt gründlich reinigen
- zu Tee aufkochen


Schwarzer Lotus

Wirkung:
- betäubt starke Schmerzen

Vorkommen:
- sehr selten
- wächst vereinzelt
- bevorzugt extremes Klima und karge Böden (Wüste, Ödland, Schnee)

Anwendungshinweise:
- ein kleines Stück eines Blattes unter die Zunge legen, nicht verschlucken
- Achtung! Eine Überdosis ist tödlich. Deshalb sollte die Nutzung nur unter der Aufsicht eines Heilkundigen erfolgen.


Silberblatt

Wirkung:
- wirkt desinfizierend und reinigend auf offenen Wunden

Vorkommen:
- schattige Standorte
- unter Bäumen und in Gebüschen

Anwendungshinweise:
- Stiel vom Blatt abtrennen und dieses dann zu einer Paste zermahlen, die auf frische Verletzungen aufgetragen wird


Sonnengras

Wirkung:
- kühlt und beruhigt Brandwunden

Vorkommen:
- bevorzugt trockene, warme Gebiete

Anwendungshinweise:
- die holzigen, scharfen Halme gründlich zerstoßen und mit pflanzlichen Öl zu einer Paste verrühren und einen Tag stehen lassen, dann mit Fett zu einer haltbaren Salbe andicken


Traumblatt

Wirkung:
- bekämpft Alpträume und Schlafstörungen

Vorkommen:
- selten
- bevorzugt warme Gegenden und kann auch auf kargem Boden wachsen
- vereinzelte Exemplare wurden durch das dunkle Portal in die Scherbenwelt verschleppt

Anwendungshinweise:
- direkt vor dem Schlafengehen eine einzelne Blüte unter der Zunge zerdrücken
- Achtung! Überdosierung und mehrmalige Anwendungen innerhalb kurzer Zeit können zu Abhängigkeit führen. Nur einnehmen, wenn danach wirklich die Möglichkeit zum Schlafen besteht.


Wilddornrose

Wirkung:
- kann Blutungen stillen oder zumindest verlangsamen

Vorkommen:
- recht selten
- bevorzugt in gemäßigtem Klima in der Nähe von Baumstämmen

Anwendungshinweise:
- die dornigen, trockenen Äste spalten und das Mark aus deren Innerem kratzen, unverdünnt direkt auf die Wunde oder den Verband auftragen


Wildstahlblume

Wirkung:
- stärkt die Knochen
- fördert das Knochenwachstum nach Brüchen

Vorkommen:
- Berggipfel und Felsvorsprünge an Gebirgshängen

Anwendungshinweise:
- Blüten mit warmem Wasser aufbrühen und etwa fünf Tassen des Suds pro Tag trinken
- Achtung! Knochenbrüche müssen vor der Einnahme des Tees unbedingt ordentlich gerichtet und geschient werden.


Winterbiss

Wirkung:
- senkt Fieber

Vorkommen:
- ausschließlich kalte Regionen
- oft unter der Schneedecke

Anwendungshinweise:
- frische Blätter entweder unbearbeitet kauen oder in sauberes Wasser einlegen und bei Raumtemperatur einige Tage ziehen lassen, ehe die Flüssigkeit getrunken wird (nicht erhitzen)
- Achtung! Die Anwendung dieses Krautes bei schwangeren Frauen kann Nebenwirkungen hervorrufen und sollte nur im äußersten Fall in Erwägung gezogen werden.


Würgetang

Wirkung:
- heilsam bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen

Vorkommen:
- in Salz- und Brackwasser
- wurzelt ufernah im sandigen Boden

Anwendungshinweise:
- die Pflanze etwa drei Stunden lang in reinen Alkohol einlegen, die Flüssigkeit dann durch ein Tuch filtern und in eine verschlossenen Phiole aufbewahren
- wahlweise kann das Kraut auch ausgepresst und der extrem salzige Saft mit Zuckersirup oder Honig vermischt werden
- bis zur Genesung jeden Tag dreimalig einen Teelöffel einnehmen



Heilkräuter der Scherbenwelt



Alptraumranke: Schlafmittel, schmerzstillend

Blutdistel: anregend, Suchtgefahr!

Flammenkappe: Verbrennungen

Manadistel: fördert die Konzentration, verstärkt die Fähigkeit Zauber zu wirken

Terozapfen: erhöht körperliche Leistungsfähigkeit

Teufelsgras: Wundheilung

Teufelslotus: starkes Beruhigungsmittel

Traumwinde: Hautkrankheiten, Kosmetikprodukte, leichte Wunden

Urflechte: stärkt das Immunsystem

Zottelkappe

Keine Heilwirkung, aber verstärkt die Wirkung anderer Kräuter


Alptraumranke

Diese Pflanze wird ausschließlich in Gegenden gefunden, die stark von der Verderbnis befallen wird. Sie wächst auf kargem Boden und hat Gift triefende Dornen, sowie kleine gelbe Blüten. Selten findet man auch ihren Samen.

Die Blüten und Samen sind als einziges nutzbar. Da beide klein und unter den langen Dornen verborgen sind, ist das Sammeln gefährlich. Alle Teile der Pflanzen sind giftig und Anwendungen dürfen unter keinen Umständen länger als zwei- bis dreimal vorgenommen werden. Zwischen den Anwendungen ist eine Pause von mindestens einer Woche einzulegen. Es wird davon abgeraten, das Gift auf andere Weise zu heilen, da der Körper dennoch stark geschwächt ist.

Die Blüten ergeben in Wasser gekocht ein starkes Schlafmittel, das aber nur über ein oder zwei Tage verwendet werden darf. Auch von einer Anwendung bei körperlicher Schwäche ist abzuraten, da alle Teile der Pflanze giftig sind. Dies wurde leider erst nach einigen Todesfällen sowohl in der Ehrenfeste, als auch unter den Mitgliedern der Expedition entdeckt.

Die Samen können roh gegessen werden und wirken kurzfristig stark schmerzlindernd. Es gab Fälle, wo ein schwer verwundeter Kämpfer nach Einnahme eines Samens noch weiterkämpfte und nach Ablauf der Wirkung tot umfiel.


Blutdistel

Hier handelt es sich eigentlich um eine Pflanze aus Azeroth, die von den Sin’dorei in die Scherbenwelt eingeführt wurde. Die Blutdistel unterscheidet sich von der gewöhnlichen Distel durch die blutroten Blüten und rote Umrandung der Blätter. Sie wächst in Azeroth ausschließlich in den Landen der Sin’dorei und kann in der Scherbenwelt in den Laboren der Anhänger Kael’thas oder der Seher gefunden werden. Sie verdient dennoch Erwähnung, da sie oft genutzt wurde, um die Magiesucht dieser Leute zu lindern.

Bei der Blutdistel werden die Blätter roh gegessen. Sie wirken belebend und anregend. Eine längere Anwendung kann aber süchtig machen. Die wenigen Exemplare im Besitz der Expedition werden daher nur ungern weitergegeben.


Flammenkappe

Die Flammenkappe ist ein seltener Pilz, der ausschließlich in Sumpfgebieten wächst. Er ist durch seine feuerrote Kappe leicht zu erkennen.

Zerstampft und mit einer Salbengrundlage vermischt, wirkt er gegen Verbrennungen und sogar durch Säure verursachte Wunden.

Angeblich ist die Flammenkappe auch Zutat in einigen teuren Hautcremes genutzt durch den Adel der Sin’dorei.


Manadistel

Die Manadistel wächst nur in hohen Gebirgen unterhalb der Schneegrenze und in der Nähe von Leylinien und -knoten. Sie ist leicht an den blauen, leicht leuchtenden Blüten zu erkennen. Während des Wachstums nimmt sie Mana in sich auf, dass beim Pflücken in die Umgebung - und damit auch den Pflücker - entlassen wird. Es wird daher vorgeschlagen, Werkzeuge zur Hilfe zu nehmen, bis eventuelle Risiken der arkanen Korrumption durch diese Pflanze genauer bekannt sind.

Generell ist die Nutzung der Pflanze in den Enklaven des Zirkels untersagt. Die folgenden Anwendungsmöglichkeiten stammen daher von Durchreisenden und konnten nicht überprüft werden.

Genutzt wird die gesamte Pflanze. Die stärkste Wirkung erzielen aber die Blüten. Entweder kann die Pflanze gemahlen und als Tee getrunken werden oder die Blätter werden unter die Zunge gelegt, um dort zu vergehen. Der Genuss steigert die Konzentrationsfähigkeit, ob beim Lesen eines Vertrages oder Wirken von Magie. Nach Aussage eines durchreisenden Trollschamanens ist es dabei gleichgültig, ob arkane, Natur- oder heilige Magie. Die Verfasserin hält dies aber eher für unglaubwürdig und möchte erneut auf das Verbot durch den Zirkel hinweisen.


Terozapfen

Der Terozapfen wächst ausschließlich an Bäumen und kann nach dem Abfallen in ihrer Nähe gesammelt werden. Vom Pflücken unreifer Zapfen wird abgeraten, da diese noch keine Heilkräfte aufweisen.

Beim Terozapfen werden die Samen gesammelt und zerstoßen. Aufgrund der geringen Menge der Samen wird diese normalerweise mit zerstoßener Zottelkappe vermengt. Der entstandenen Paste wird Honig zugeführt und alles langsam getrocknet. Die Masse wird dann grob zerstoßen.

Das Granulat kann in beliebiger Form zu sich genommen werden und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit. Normalerweise erfolgt eine langfristige Einnahme einer Menge von einem Teelöffel pro Tag über mehrere Tage hinweg, die Menge kann aber beliebig erhöht werden, um eine schnellere Wirkung zu erzielen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Körper sich im letzteren Fall später von der Überanstrengung erholen muss.

Teufelsgras

Diese Grasart verdankt ihren Namen der Tatsache, dass sie scharfe Kanten hat und nackte Füße empfindlich zerschneiden kann. Tatsächlich besteht bei ihrer Nutzung keine Gefahr der Verderbnis. Nur beim Pflücken sollte man vorsichtig sein. Das Gras hat ist dunkelgrün gefärbt und wächst auf steinigem Untergrund.

Auch diese Pflanze wird zerstampft und mit einer beliebigen Salbengrundlage vermischt, um seine Wirkung zu entfalten. Die Salbe beschleunigt die Wundheilung. Es handelt sich hier um die häufigste Heilsalbe der Scherbenwelt.


Teufelslotus

Beim Teufelslotus handelt es sich um eine seltene Pflanze, die das Gegenstück zum azerothischen Schwarzen Lotus zu sein scheint.

Dieses Kraut sollte unter keinen Umständen selbständig eingenommen werden! In den Enklaven befindet es sich unter Verschluss und wird nur unter Aufsicht eines ausgebildeten Heilers verabreicht. Eine Überdosis ist tödlich! Es handelt sich um ein sehr starkes Beruhigungs- und Schmerzmittel.

Normalerweise wird nur ein Teil eines Blütenblattes direkt verabreicht. Idealerweise sollte Milch, Reis, weißes Brot oder ähnliches zusätzlich verabreicht werden, um den Magen zu schonen.


Traumwinde

Die Traumwinde, eine Verwandte der Manadistel, wächst am Fuß von Gebirgen und hohen Hügelketten. Sie ist leicht an den goldenen, leicht leuchtenden Blüten zu erkennen. Während des Wachstums nimmt sie Lebensenergie in sich auf, die beim Pflücken in die Umgebung – und damit auch den Pflücker - entlassen wird. Es wird davon berichtet, dass sich Kratzer sofort geschlossen haben. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Die Traumwinde ist eine beliebte Zutat in Salben zur Behandlung von kleineren Wunden, sowie bei Hautkrankheiten und findet sich auch in vielen Cremes und Kosmetikprodukten wieder.


Urflechte

Diese unscheinbare grünbraune Flechte ist in vielen Höhlensystemen zu finden. Das Sammeln wird im Allgemeinen durch die Bewohner der Höhlen erschwert. Auch die Notwendigkeit, die Flechte schnell zu verarbeiten, macht die Urflechte zu einer der seltensten Heilpflanzen.

Die Urflechte muss unverzüglich, spätestens 3 Stunden nach dem Sammeln, zubereitet werden. Dies geschieht, indem sie gewaschen, vorsichtig abgetrocknet und dann in Lebertran eingelegt wird. Das Öl muss für mindestens zwei Wochen an einem dunklen Ort ziehen. Ein Löffel täglich genügt, um den Widerstand des Körpers gegen Krankheiten erheblich zu erhöhen. Der Geschmack ist allerdings widerlich und mehr als ein Kämpfer hielt Wundfieber für eine angenehmere Alternative.


Zottelkappe

Die Zottelkappe ist ein grauweißer Pilz, der in Marschen zu finden ist.

Er wird gerne als Speisepilz verwendet. Eigene Heilkräfte hat er nicht, verstärkt aber die Wirkung vieler Heilpflanzen, wenn er diesen beigemischt wird. Beliebt sind Salben aller Art. Von einer Beifügung zum Teufelslotus wird aber abgeraten.



Heilkräuter Nordends



Goldklee

Dieses Kraut kommt eher in den wärmeren Regionen Nordends vor und wächst auf offenen Wiesen zwischen dem Gras. Meist sehr auffällig zu erkennen, da die goldenen Blüten in der Regel aus der natürlichen Umgebung herausstechen.

Der Tee aus den Blüten des Goldklees hellt die Stimmung auf und belebt den Geist. Er ist gerade in den langen Winternächten des Nordens beliebt und wird inzwischen auch bei den Heilern des Südens bei Depressionen verschrieben.


Tigerlilie

Diese schöne, rote Blume wächst nur in der Nähe von Gewässern, darf jedoch nicht in die Kategorie der Wasserpflanzen eingeteilt werden.

Bei dieser Pflanze wird ausschließlich der Pollen genutzt, der mit eine gewissen Vorsicht gesammelt werden muss, da dieser einigen der einheimischen Rieseninsekten als Nahrung dient. Der Pollen ist sehr nahrhaft und wird gerne zu Speisen und Getränken zugegeben. Auch als Zusatz in Trockennahrung und Reiseproviant ist er sehr beliebt.

Nützlich ist er auch als Dreingabe bei Krankennahrung.


Talandras Rose

Eine sehr geheimnisvolle Pflanze, die wohl schon sehr lange in Azeroth beheimatet ist. Sie ist nur in den Gebieten der Trollstämme Nordends zu finden und somit sehr selten.

Die Priester der Trolle verwenden diese dunkelrote Blume, um sich in tranceartigen Zustand zu versetzen um zu ihren Göttern zu sprechen oder zu meditieren. Auch andere Völker können die Rose auf diese Art nutzen, doch ist eine Überdosis schnell erreicht, welche dann Halluzinationen und alptraumartige Visionen beim Konsument verursacht.

Eingenommen wird die Blüte, indem man ein Blütenblatt zerkaut. Eine Abhängigkeit ist nicht ausgeschlossen. Drogenhändler fügen gerne Honig hinzu und verkaufen Bonbons mit diesen Wirkstoffen.

Das aus den Blüten gewonnene ätherische Öl ist ein beliebter, wenn auch gefährlicher Zusatz in verschiedenen Badeölen, Parfums oder Pomaden. Waren, die dieses Öl enthalten, sollten nur von vertrauenswürdigen Händlern erworben werden.


Schlangenzunge

Schlangenzunge erkennt man an seinem Gewirr an grünen Ranken, die an Schlangen erinnern.Tatsächlich kommen sie vor allem im Sholazarbecken vor, in der Nähe der Schlangen-gebiete.

Dieses Kraut ist äußerst heikel, da es sowohl als hochwirksames Gegengift, aber auch als Gift wirken kann.

Um das Gift herzustellen ist es nötig, den Saft auszupressen, der in den Ranken vorhanden ist. Er ist beinahe identisch mit dem Gift der Schlangen, die um das Kraut herumziehen. Hat man erst genügend Saft ausgepresst, muss dieser gesammelt werden und einen Monat lang reifen.

Für das Gegengift darf ausschliesslich das Äussere der Ranken verwendet werden. Wenige Tropfen Restgift reichen um es unwirksam zu machen. Man presst also wieder allen Saft aus der Pflanze und wäscht sie gründlich mit Wasser aus. Ist dies getan muss man die Ranken ganz klein hacken und mahlen, sodass ein pulverartiges Mus entsteht. Dieses kann nun verdünnt mit Wasser als Gegengift angewendet werden.


Lichblüte

Nur in den nördlichsten und kältesten Regionen findet man dieses seltsame Kraut. Beachtenswert ist es, dass Lichblüten sogar aus Stein heraus wachsen können. Der faulige, verwesungsartige Gestank der Pflanze erleichtert die Suche stark.

Die Lichblüte lebt von Verderbnis und nimmt diese in sich auf. Die Blüte ist daher eine beliebte Zutat in langsam wirkenden Giften, um deren Wirkung zu verstärken. Hexenmeister, Schattenpriester und verschiedene dunkle Kulte verwenden diese Pflanze ebenfalls in ihren Ritualen.

Es wird empfohlen, Anbieter und Besitzer dieser Pflanze sofort den örtlichen Autoritäten zu überstellen, soweit möglich. Wenn dies nicht der Fall ist, muss man nach seinen Fähigkeiten und seinem Gewissen handeln.


Brennnessel

Die Brennessel Nordends ist mit dem bekannten Unkraut eng verwandt, aber nicht mit ihm zu verwechseln.

Außen sind diese Nesseln mit scharfen kleinen Stacheln versehen, die eine brennende Substanz abgeben, wenn man sie berührt. Die Brennnesseln Nordends wachsen als Parasiten an vielen anderen Pflanzen des nördlichen Kontinents. Da die Brennnesseln meist an den anderen Kräutern angewachsen sind, ist es doppelt schwer sie einzusammeln.

Hier ist es unbedingt notwendig, nur junge, hellgrüne Blätter zu sammeln. Blanchiert können sie als Salat oder Gemüse gegessen werden, die dann entwässernd und entschlackend wirken. Die Pflanze wird dann gerne bei Entzugskuren eingesetzt.

Ältere Pflanzen haben oft die Wirkstoffe der Gastpflanzen aufgenommen und es besteht bei dem Genuss die Gefahr, entsprechende Nebenwirkungen zu erleiden. Auch hier wird angeraten, Einkäufe nur bei vertrauenswürdigen Händlern zu tätigen.


Eisdorn

Die eisblauen, mit Dornen versehenen Wurzeln wirken auf den ersten Blick wie eingefrorene Erdwurzeln, was nicht verwunderlich wäre, da sie in der Regel auf hohen, schneeumtobten Gipfeln wachsen. Tatsächlich handelt es sich aber um Eisdorn.

Das eisige Kraut muss gänzlich gemahlen werden, bevor es brauchbar wird. Danach wird das Pulver auf einen wassergetränkten Lappen verteilt. Nach einem kurzen Einwirken kann man diesen Eisdorn-Lappen auf Wunden legen, die gekühlt werde, während die natürliche Heilung erheblich beschleunigt wird. Auch bei Verbrennungen wird Eisdorn einen positiven Effekt haben.

Interessanterweise kann aus der Wurzel der Pflanze auch ein Tee hergestellt werden, der in heißen Gebieten angenehm kühlt.


Frostlotus

Dieser schöne eisblaue Verwandte der verschiedenen Lotusarten des Südens wächst überall in Nordend, bevorzugt aber in Berggebieten.

Und genauso wie seine Verwandten ist er ein starkes Schlaf- und Beruhigungsmittel, das nur unter Aufsicht anzuwenden ist. Ein verantwortungsbewusster Heiler wird diese Pflanze unter Verschluss halten. Täuschend angenehm ist die Kühlung, die bei Anwendung auftritt. Ein Konzentrat verstärkt diese Nebenwirkung, die bei unsachgemäßer Anwendung zum Kältetod führen kann.


Feuerblatt

Diese leuchtend rote Pflanze wächst nur an den Dampfteichen der boreanischen Tundra, dort wo alle vier Elemente zusammentreffen.

Der Pflanzensaft ist ein sehr effektives Desinfektionsmittel. Leider berichten Anwender von brennenden Schmerzen, so dass Heiler oft die Nutzung verweigern.



Neue Pflanzen nach dem Kataklysmus



Aschenblüte

Die Aschenblüte wächst in den von Feuerelementaren verwüsteten Ascheebenen des Hyjal und des Schattenhochlandes. Mit der Heilung des Hyjal und hoffentlich bald auch des Hochlandes dürfte sie, bis auf vereinzelte Vorkommen in Vulkangegenden, bald ausgerottet sein.

Der Saft aus den Stängeln der Aschenblüte kann auf Wunden aufgetragen werden und dient der Wundreinigung.


Azsharas Schleier

Diese hübsche weiße Pflanze wächst in allen Gewässern und auch gerne an den Ufern von Süßwasserteichen.

Sie ist ein beliebter Zusatz in Kosmetika und bei Hautcremes. Hautunreinheiten, Rötungen oder kleinere Wunden verschwinden bei der Anwendung fast über Nacht.

Ein Extrakt aus den Wurzeln der Pflanze kann als "Sinnesdroge" benutzt werden. In niedriger (empfohlener) Dosis ist dies eher harmlos, verstärkt Sinneseindrücke, besonders den Tastsinn und wirkt leicht aphrodisierend. In hoher Konzentration macht es die betroffene Person beeinflussbar und "lenkbar" bis hin zu willenlos. Die betroffenen Personen können sich später nicht an ihre Handlungen unter dem Einfluss der D.roge erinnern.

Gertenrohr

Diese Binse wächst an den Flüssen und Seen von Uldum.

Das Gertenrohr ist die typische Heilpflanze von Uldum. Die getrocknete und gemahlene Wurzel wird mit Wasser zu einer Paste vermischt, auf die Wunde aufgetragen und anschließend ein Verband angelegt. Sie regt die Wundheilung an

Der Saft des Stängels ist als Potenzmittel bekannt. Glücklicherweise hat sich diese Anwendungsmöglichkeit noch nicht außerhalb von Uldum herumgesprochen. Es besteht die Gefahr, dass diese nützliche Pflanze sonst übersammelt und ausgerottet wird.


Herzblüte

Herzblüte wächst in den Felsen von Tiefenheim, der Heimat der Erdelementare. Inzwischen hat sie sich auch in Wüsten- und Felsenlandschaften von Azeroth verbreitet. Der Zirkel des Cenarius hat angegeben, den Einfluss des Einwanderers auf die heimische Flora und Fauna zu untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.

Ein Substrat aus den Fruchtständen der Pflanze wirkt, als Zusatz zu Tee oder Nahrung verabreicht, herzstärkend/-kräftigend. Die Blätter können als Salat gegessen werden und stärken die körpereigene Widerstandskraft gegen Wunden, Krankheiten und sogar den Körper bedrohende Zauber. Die letztere Anwendung sollte aber unter Aufsicht geschehen, da hier Abhängigkeitserscheinungen beobachtet wurden. Der Grund für diese unterschiedlichen Auswirkungen ist noch nicht untersucht.


Schattenjasmin

Dieser Verwandte des bekannten Jasmin ist nach dem Schattenhochland benannt, dem einzigen Ort, an dem er natürlich vorkommt. Allerdings wird der angenehm duftenden Pflanze eine große Zukunft in den Gärten der Adeligen und Reichen vorhergesagt.

Die ätherischen Öle des Schattenjasmins dienen als Beruhigungs- und Schlafmittel. Dabei sollten 1-2 Tropfen auf ein Kissen geträufelt oder 3-4 Tropfen über eine Duftlampe verteilt werden.

Die Öle werden auch als Zusatz in verschiedenen Parfums und Pomaden genommen, wobei hier nur sehr geringe Mengen verwendet werden.


Sturmwinde

Die Sturmwinde wächst in den gleichen Gebieten, wie Azsharas Schleier.

Eine Tinktur aus den Blüten, auf die Schläfen aufgetragen, reinigt den Geist und stärkt die Konzentration, sowie die Widerstandskraft gegen verschiedene, den Geist beeinflussende Schadenszauber und Drogen. Ähnlich, wie bei der Herzblüte, sollte die Anwendung unter Aufsicht geschehen.

Eine amüsante Randnotiz: Die Sturmwinde hat ihren Namen aus der folgenden Anwendungsmöglichkeit: ein Stück (1 - 1,5 cm) der gereinigten Wurzel mit kochendem Wasser aufgegossen (etwa 10 Minuten ziehen lassen, nicht mehr!) und als Tee genossen, wirkt beruhigend auf den Magen-Darmtrakt und schafft Abhilfe bei Blähungen. Der Verfasser empfiehlt schon wegen des Preises die üblicheren Hausmittel.



Kräuter Pandarias



Vorwort:
Pandaria ist ein Kontinent, der von den Geistwesen aller Art bewohnt wird. Ob es die unruhigen Geister der Toten, die Sha, als Personifizierung der negativen Emotionen oder Naturgeister sind: Sie alle können hier angetroffen werden.

Viele Kräuterkundler berichten, dass ihnen in Pandaria manchmal hilfreiche Geister zur Seite standen. Ob es der verwundete Krieger ist, bei dem die Kräutersalbe plötzlich bessere Wirkung zeigt oder der Zauberwirker, dessen Kopf sich klärt, jeder scheint von ihrer Hilfe profitieren zu können. Beobachtungen ergeben dabei keinen Unterschied zwischen dem naturbewussten Druiden oder dem zerstörerischen Wirken eines Feuermagiers. Beiden wird gleichermassen geholfen.

Beim Sammeln der Kräuter ist unbedingt auf die Umgebung zu achten. Die bereits erwähnten Sha verderben alle Lebewesen, auch die Pflanzenwelt. Es gibt daher in Gegenden, die von den Sha beherrscht werden, Kräuter, die nur mit einem klaren Geist gesammelt werden dürfen. Ein Unterfangen, dass vielen schwer fallen dürfte. Vorsicht ist also angeraten, wenn der Kräuterkundige plötzlich Zeichen von starken Emotionen zeigt.


Teepflanze

Die Teepflanze ist eine der häufigsten Pflanzen Pandarias, die in allen niedrigen Höhenlagen gefunden werden kann.

Aus ihr wird ein wohlschmeckendes Getränk gebraut. Die Teepflanze wird dabei gerne mit anderen Kräutern, Obst und, beim Volk der Grummel, sogar Butter gemischt.

Tee aus der Teepflanze ist für den Pandaren der einzig wahre Tee. Kein Pandare wird Heissgetränke aus anderen Kräutern als „Tee“ bezeichnen. Tee wird zu allen Anlässen angeboten und getrunken. Ob rituell oder einfach aus Gastfreundschaft. Ob zum Essen oder vor dem Schlafengehen zur Entspannung. Der Gast in Pandaria sollte besser schnell Gefallen an dieser Sitte finden.

Pandaren werden sagen, dass der Genuss die Heilung von körperlichen und geistigen Wunden beschleunigt, was die häufige Anwendung erklären würde. Ich werde mich nicht offen beschweren, aber gäbe nach mehreren Wochen einiges für ein Glas Trichterwindentau oder sogar einen Becher Zwergenbier.

Vor einer Einführung der Teepflanze wird allerdings gewarnt. Da sie sich schnell vermehrt, wären die Auswirkungen auf die heimische Pflanzenwelt nicht abzuschätzen.


Seidenkraut

Das zarte Seidenkraut wächst in den Feuchtgebieten und in der Nähe von Flüssen und Seen Pandarias.

Vermischt mit der Teepflanze (2 Teile Tee, 1 Teil Seidenkraut) ergibt sich ein anregendes Getränk.

Der Konsum des Tees resultiert in erhöhter Aufmerksamkeit und körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Wie bei allen Aufputschmitteln bestehen aber Gefahren bei übermäßigem Genuss: Schlaflosigkeit, körperliche und geistige Abhängigkeit und Gereiztheit.


Regenmohn

Regenmohn wächst, wie der Name schon sagt, in regenreichen Gebieten.

Er ist ein beliebtes Schlafmittel. Nebenwirkungen sind keine bekannt.

Berichten aus den Klöstern Pandarias nach wird der Regenmohn auch in einer geheimen Mischung zur Bearbeitung von Kampfstäben genutzt. Details müssten von den geheimnisvollen Shado-Pan oder ihren Brüdern und Schwestern gewonnen werden. Es scheint aber, dass so behandelte Waffen im Kampf gegen die Sha, die Personifizierungen der negativen Emotionen, stärkere Wirkungen zeigen.


Schneelilie

Die Schneelilie wird wegen ihrer Schönheit oft in den Gedichten und Liedern Pandarias erwähnt. So oft, dass die Redewendung „ihr Gesicht gleicht in Anmut der Schneelilie“ nur noch ein höfliches Lächeln bei den anspruchsvolleren Dichtern hervorruft.

Sie hat aber auch ihre nützlichen Seiten. Die Schneelilie kann einem Anwender von Magie helfen, Erschöpfungen zu überwinden. Die Nutzung ist aber gefährlich.

Schneelilie zu Räucherwerk verarbeitet, versetzt den Zauberwirker in einen tranceartigen Zustand, aus dem er für mindestens 10 Minuten nicht geweckt werden kann. Offensichtlich macht ihn dies zu einem leichten Opfer für freche Ho-zen, hungrige Tiger oder andere Unannehmlichkeiten. Danach erwacht er mit voller Energie und Tatendrang. Es darf unter keinen Umständen öfter als einmal am Tag angewandt werden. Mehr könnte, auch ohne ungewünschte Besucher, tödlich sein.


Narrenkappe

Die Narrenkappe, ein auffällig roter Pilz mit schwarzen, weiß umrandeten Flecken, ist überraschenderweise trotz seiner Färbung nicht giftig. Er kann in den tiefen Wäldern Pandarias gefunden werden und wächst an toten Bäumen.

Wie die Narrenkappe ihren Namen erhielt, ist eine beliebte Geschichte der Pandaren. Eine? Dutzende. Der Verfasser dieser Notizen durfte in praktisch jedem Ort die lokale Variante anhören und kann nur anraten, nie nach der Geschichte zu fragen. Moralpredigten können auch die Mondpriesterinnen halten. Da braucht man keine Pandaren für.

Die Narrenkappe ist ein beliebter Speisepilz bei den Pandaren und neuerdings auch den Zwergen. Ihr Geschmack ist kräftig und sollte daher nur zu Gerichten zugegeben werden, die solche Dreingaben vertragen. Fisch wäre keine gute Wahl. Yak dagegen? Ganz ausgezeichnet.

Vor übermässigem Genuss wird allerdings gewarnt. Abhängig von der Konstitution des Essenden stellt sich früher oder später ein Rauschgefühl ein, dass unmässigem Biergenuss nicht unähnlich ist. Eine weitere Quelle des Namens?


Goldlotus

Und was wäre Pandaria ohne den Lotus, der den Kräuterkundigen durch alle Welten begleitet? Elune hat mit ihr eine der schönsten Pflanzen erschaffen, die das sterbliche Auge je erblickt hat und ich danke ihr, dass ich sie auf allen Kontinenten Azeroths und sogar den Weiten Draenors finden und bewundern kann.

Der Goldlotus ist selten und wächst nur an stillen Seen und in der Nähe von Klostern der Pandaren. Er wird in Letzteren gehegt und das Pflücken wird, außer auf direkte Anweisung der dortigen Heilkundigen oder Klostervorstände, als schweres Vergehen geahndet. Ich wurde informiert, dass 10 Bambusstockhiebe auf die nackten Fusssohlen die übliche Strafe ist.

Die Heiler verabreichen einzelne Blätter des Goldlotus als Schmerzmittel. Ein Blatt, unter die Zunge gelegt und dort vergehend, soll die stärksten Schmerzen lindern, während der Patient in einen tiefen Schlaf versinkt. Sehr selten erhält dieser während des Schlafes Visionen, die die Zukunft vorhersagen.

Nicht überraschend wird der Goldlotus daher auch gerne genutzt, um Prophezeiungen zu erhalten. Der Interessent sollte dabei dringend darauf achten, dass der Goldlotus frisch geerntet wurde. Auch in Pandaria sind Verbrechen nicht unbekannt und es wurde mehrfach versucht, mir Rosenblätter unterzujubeln. Nicht mit diesem Kaldorei!



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BeitragThema: Re: Kräuterliste   Fr Nov 23, 2012 11:38 am

Hier füge ich zusätzlich noch den Quellcode zu GHI-Items ein.
Es sind Bücher mit Kräuterauflistungen, die ich aus bestehenden Quellen selbst zusammen gestellt habe oder von anderen erstellte GHI-Items.
Einfach den Spoilerinhalt kopieren (dabei dürfen keine Leerzeichen davor und danach sein) und dann über die Funktion "Importieren", die oben im GHI-Rucksack als "Im" angezeigt wird in das entsprechende Fenster einfügen.


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BeitragThema: Re: Kräuterliste   Mi Aug 28, 2013 2:14 pm

Kräuter von Azeroth von Verdin

http://de.scribd.com/doc/160107143/Botanicum-Azerothia-v2
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